Sammelgebiet Einschreibemarken


Einschreibemarken im Allgemeinen bilden in vielen Ländern ein Sammelgebiet, dass nicht nur von Spezialisten bearbeitet und erforscht wird.

In der DDR kommt als weiterer interessanter Aspekt hinzu, dass diese Marken auch in Selbstbedienungspostämtern SbPÄ angeboten und verkauft wurden. Diese Einschreibemarken konnte man in einem Automaten kaufen und selber auf die Einschreiben aufkleben. Der Preis dieser Marken entsprach der Höhe der Einschreibegebühr. Dadurch wurde versucht, die Schalterbeamten in ihrer Arbeit zu entlasten.

 

 

Abb. 1

Abb. 4

 

Abb. 2

Abb. 3

Abb. 1: 145 – Doppelstreifen von 2252 Seebad Ahlbeck, der ersten Ausgabe der Einschreibemarken. Diese wurden auf der Tagung im Herbst 1967 den anwesenden Teilnehmern vorgestellt und überlassen

Abb. 2: 146 – Eine Einschreibemarke 1057 Berlin, die nach 2252 Seebad Ahlbeck offiziell eingeführt wurden

Abb. 3: 147 – Eine Einschreibemarke 2, die B 2065 Klink-Urlaubersiedlung

Abb. 4: 148 – Ein Brief mit einer Einschreibemarke 3, wobei das Dienstleistungs- und Quittungsteil zusammen aufgeklebt wurde, um somit den “Zählwerksfehler” zu demonstrieren

 

Ein Mitglied der ArGe “DDR-Spezial”, Herr Günter Beer, hat ausserdem für die Versuchsperiode 1966/1967 einen speziellen Katalog zum Herunterladen bereitgestellt. Das PDF-Dokument mit diem Katalog finden Sie auf der Download-Seite.

 

Zu diesem spannenden Sammelgebiet existiert in der ArGe “DDR-Spezial” keine eigene Fachgruppe, da es bereits eine Forschungsgemeinschaft Einschreibemarken gibt, die sich intensiv um dieses Gebiet kümmert und auch entsprechende Spezialkataloge herausgebracht hat.

Bei Interesse kann der Kontakt über die Internetseite der Forschungsgemeinschaft hergestellt werden: