.

6. Arbeitstagung der Fachgruppe „Schmuckblatt-Telegramme DDR“ - LX-Telegramme (27.- 28. März 2015) - HALLE

Gegen 17.00 Uhr begann der offizielle Teil mit einem Gedenken an die verstorbenen Mitglieder Friederich Egert und Klaus Freymadl.

Sfrd. Alfred Peter ist aus persönlichen Gründen aus der Fachgruppe ausgeschieden.

Ein umfangreicher TOP war die künftige Verwaltung der Datei der Umschläge (A4, A5, A6-Format). Diese wurde bisher von Sfrd. Lüning betreut. Nach mehrfacher Bearbeitung ist jetzt durch Sfrd. Zschoppe eine *.pdf – Datei mit allen bisher gesammelten Daten erstellt worden. Nach kontroverser Diskussion wurde vereinbart, zu Beginn eine Legende mit der Darstellung sämtlicher unterschiedlicher Vorderseiten und einen Schlüssel für die eindeutige Beschreibung des Umschlages zu bringen. Anschließend folgt eine Excel – Tabelle, die jeder Sammlerfreund individuell sortieren kann. Alle Sammlerfreunde werden ersucht, Neumeldungen nach diesem Schlüssel zu beschreiben und an Sfrd. Zschoppe zu senden, der die Daten ab jetzt verwaltet.

Als weiteres wurde durch Sfrd. Müller über Öffentlichkeitsarbeit, Werbung durch Ausstellung von Telegrammen oder Verfassen von Artikeln im Club-Journal, geworben. Alle Sammlerfreunde sind aufgerufen, wenn sich Möglichkeiten im eigenen Territorium ergeben, auch eine kleine Ausstellung zu gestalten.

Für die erbetene Raritätenliste fanden sich leider nur drei Sfrde. bereit - man kann aber davon ausgehen, dass sich daraus trotzdem ein objektives Bild ergeben kann.

Nachdem noch zwei weitere Sammlerfreunde hinzugekommen sind, darunter ein Neuinteressent, wurden von Sfrd. Zschoppe einige Blätter der Abartendatei gezeigt. Es wird gebeten, Neumeldungen mit 300 DPI Auflösung und korrekter Bezeichnung des Scan als *.jpg an Sfrd. Zschoppe zu senden.

In Vorbereitung der Erstellung dieser Datei wird er uns ALLE die ersten erstellten Abarten-Bilder zukommen lassen. Die endgültige "Strukturierung - Sortierung" dieser Abarten wird zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen, wenn ausreichend Material vorliegt und bearbeitet ist.

Nachfolgende Abbildungen des LX 1 – mit zwei deutlich unterscheidbaren Stellungen des DV zum Text „Deutsche Post“, beruht auf zwei unterschiedlichen Filmen die verwendet wurden.

Soll mit "a" + "b" im Katalog aufgenommen werden.

Weiterer Punkt war die Überlegung, Preise an die aktuelle Marktsituation unter Berücksichtigung von Angebot, Nachfrage, Ebay- und Auktionsergebnissen anzupassen. Da jedoch keine nennenswerte Nachfrage nach Katalogen zu erwarten ist, wird in Kürze eine Liste an alle Mitglieder versendet, in die ihre aktuelle Preisvorstellungen einbringen. Diese fließt dann in die Stammdatei ein und bildet die Grundlage des nächsten Kataloges. Ebenfalls integriert wird die bisherige "logische Liste" nach Nummern, aus der die Wahrscheinlichkeit noch zu erwartender, aber noch nicht aufgefundener DV abgeleitet werden kann.

Unter Zugrundelegung von Archivmaterial der Deutschen Post der DDR und eigenen Recherchen wurden die beiden Auflagen des LX 3 "Aufbau" mit der nach Druckbeginn noch erfolgten Motivänderung (Kiepe, Schiff, Pflug) und LX 12 heftig diskutiert. Bei LX 12 führten vor allem die sorbisch-sprachigen LX von 1956, 1964 und 1967 sowie 1988 zu lebhafter Diskussion. Aufgrund ganz geringer Auflage dieser sorbischen LX lässt das vorhandene Material z.Z. noch keine gesicherten Erkenntnisse zu. Zu beiden LX will Sfrd. Lüning im Laufe des Jahres einen Artikel verfassen, der die bekannten Fakten und Erkenntnisse zusammenfasst.

Den Stand der bisher bekannten Stempel und Zusätze auf Telegrammen und Umschlägen erarbeitet Sfrd. Müller eine Tabelle und verteilt sie an die Sfrde. Hier gibt es eine Vielzahl von interessanten und registrierwürdigen Belegen: "Schmuckblatt nicht vorhanden....", postinterne Handstempel der Bearbeitung u.ä.

Der wenig bekannte Aspekt von Post-Aufklebern wurde durch Sfrd. Lüning vorgestellt, der bisher vier unterscheidbare Varianten auflistete, es gibt Weitere!

Über die selten anzutreffenden Seefunkpostkarten (sind als Schmuckblatt-Telegramme zu betrachten) berichtete Sfrd. Müller, der in Kürze weitere Nachforschungen anstellt und dann einen Artikel darüber verfasst. Das Vorkommen dieser Belege ist äußerst gering, nur 1964 bis 1967 hat die Poststelle von "Rügenradio," diese Telegramm versandt.

Unter anderem wurde noch die für Philatelisten unfreundliche Behandlung von mit Privatpostmarken frankierten Sendungen erwähnt, sowie ein Dokument aus dem Postministerium, in dem der Druck von Beilagen (im A4 Format) zum Postgebührenheft veranlasst wird. Dies soll aber 2016 intensiver, zusammen mit Werbung aus Telefonbüchern bearbeitet werden.

Soweit ein Bericht unseres sehr intensiv bearbeiteten und zu guten Ergebnissen gekommen Treffens der Sammlerfreunde der Schmuckblatttelegramme.

DANKE an alle Sammlerfreunde!

Na klar wird es ein nächstes Mal geben, 2016 in HALLE ist fest eingeplant!

Bis dahin bleiben Sie alle gesund und unserem Hobby verbunden und ein letzter Wunsch, bringen Sie sich auch weiterhin mit viel Kompetenz und Sachversand ein.

Herzliche Grüße, vor allem an Ihre Ehefrauen

das Verfasserteam

Bernd Müller und Norbert Lüning

zurück