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-- Dauerserie "Fünfjahrplan" (http://www.ddr-spezial.de/Forum/board.php?id=8)
Thema: Wichtig: Forschung zu der Dauerserie (http://www.ddr-spezial.de/Forum/topic.php?id=24)


Geschrieben von: Reintjedevos am: 13.07.15, 22:47:41
Steffen,


ich bin noch da! D.h. nicht da sondern auf Ferien in Polen, Krakau ....

Gruss/Pozdrawiam, Rein


Geschrieben von: Jurek am: 15.01.17, 15:20:23
Hier meiner Meinung nach eine falsche Beurteilung einer Briefmarke mit Aufdruck.

Der Altprüfer Helmut Weigelt meint, dass sich bei dem Aufdruck (welcher seit 1987 bis heute im MDS keine Erwähnung gefunden hat!) um einen Doppeldruck handelt. Einmal fett und einmal nach links/unten mit einem schwacheren Aufdruck.

Im MDS beginnt die Abart zu DDR-MiNr. 435 mit der römischen II. Vielleicht gab es mal das wann unter „I“?

Was ich da sehen kann das ist überhaupt kein benannter DD! Dafür fehlen optisch farbliche Anzeichen!
Was zu sehen ist, ist nur eher eine verschmierte Druckart und nichts weiter.
Diese Briefmarke verdiente überhaupt keinen Attest, auch wenn der Prüfer daran was verdiente…


(Quelle und Bilder: dort, da ich bei Hettinger nichts mehr finden konnte).
Dateianhang (verkleinert):

 435.jpg (235.2 KByte | 8 mal heruntergeladen | 1.84 MByte Traffic)

Dateianhang (verkleinert):

 ATTEST.jpg (236.21 KByte | 10 mal heruntergeladen | 2.31 MByte Traffic)


Geschrieben von: Altmärker am: 16.01.17, 11:57:21
[quote="Jurek"]

Was ich da sehen kann das ist überhaupt kein benannter DD! Dafür fehlen optisch farbliche Anzeichen!

Hallo Jurek,

diese Marke von Weigelt hab ich mit Marken aus meinem Forschungs- Bestand verglichen und ich sehe das genauso wie Du es beschreibst, aber was meinst Du mit "farbliche Anzeichen"!?

Was mich aber besonders ärgert ist der Umstand, dass der jetzige Besitzer dieses attestierten Exemplars für mehr als 250 Euro auf einer Fehlinvestition sitzt!
Es wäre meiner Meinung nach fachlich eine Pflicht, dass Herr König als Auktionator und als BPP- Prüfer eine Neuattestierung durchführt oder darauf verweist, dass eine Nachprüfung seinerseits abgelehnt wird!
Er braucht ja keine Begründung für eine Ablehnung anzugeben... aber dann kann der Sammler entscheiden ob er sich dieses Exemplar zulegt oder nicht!

Mir hätte es natürlich sehr gefallen, wenn sich diese Marke als ein geprüfter Aufdruck- Doppeldruck herausgestellt hätte... aber man muss objektiv und ehrlich bleiben!

Zu diesem Thema versuche ich gerade auf der PhilaSeiten- Plattform Meinungen und Hinweise zu bekommen... eventuell hast Du da ja schon mal reingeschaut.

(http://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ST=9444&CP=1&F=1)

Deine fachliche Meinung wäre mir auch dort sehr wichtig und es würde andere Sammlern die Fünfjahrplan- Ausgabe näher bringen!

MfG


Geschrieben von: Jurek am: 16.01.17, 18:56:52
Hallo Altmärker,

sorry, dass ich mich nicht immer so verständlich ausdrücke.
Mit „Farbliche Anzeichen“ für einen DD meinte ich, dass ich natürlich nicht sehen kann bei dem Bdr.-Verfahren was für Abdrücke da drauf sind.
Aber ich beurteile das nach dem, was der Alt-BPP Weigelt schrieb und dem Abbild selber.
Der Aufdruck erfolgte natürlich unter Verwendung der schwarzen Farbe weshalb ich meinte mit dem „farblichen Anzeichen“ das was man eben sehen kann, zumal drauf nach meiner Meinung da keine Anzeichen in der Farbe für einen DD zu erkennen sind.
Wenn Hr. Weigelt gemeint haben soll (?) dass z. B. bei der Zahl „5“ unten und links ein DD erfolgte, was man anscheinend im unteren Bereich der „5“ sehen kann“, dann warum nicht auch mit gleichem Abstand in der Mitte und bei oberen Strich der „5“ gleichviel?
Alles schaut doch mit zu viel Farbe und unsauber gedruckt worden zu sein (vielleicht hat sich dabei der Bogen beim drucken bewegt?).
Denn ich kann mir vorstellen, dass das einzelne Schalterbögen waren die auf einer Tiegel o.d.g. überdruckt wurden. Ich kenne dieser Art Druck, da ich mal selber das in Druckerei sah, als ich dort arbeitete.

Auch bei dem Andreaskreuz X kann ich Verhältnismäßig zu der „5“ keinen DD erkennen – soweit sich das mir sichtbar darstellt. Was eben nicht zu sehe ist (Bdr.-Abdrücke) das kann ich natürlich nicht sehen.

Zitat:
Was mich aber besonders ärgert ist der Umstand, dass der jetzige Besitzer dieses attestierten Exemplars für mehr als 250 Euro auf einer Fehlinvestition sitzt!

Nun ja, nicht zum ersten Mal zahlt man für etwas, was das gar nicht wert ist.
Das betrifft auch die Lackmarken mit Attesten vor dem Jahr 2005. Um sich Geld für Atteste zu sparen, verpulvert man Geld für „wertlose Makulatur“!
Irgendwo ist man sich auch selber schuld durch mangelnde Erkenntnis, dass man uralte Atteste immer noch durchgehend als verbindlich anerkennt, anstatt sich darüber zu informieren ob das noch so gilt, bevor man viel Geld ausgibt, und danach stark enttäuscht ist und damit vielleicht auch das Sammeln aufgibt.
Die Sache wäre aber noch nicht verloren, wenn der Käufer sich telefonisch zumindest noch bei den Prüfern (Plural) darüber erkundigt. Weil wenn das nicht das ist wie beworben, hat der Käufer das Recht das zu retournieren und das Geld zurück zu verlangen.
Ich weiß jetzt noch nicht mal, wann die Versteigerung erfolgte.

Zitat:
Es wäre meiner Meinung nach fachlich eine Pflicht, dass Herr König als Auktionator und als BPP- Prüfer eine Neuattestierung durchführt oder darauf verweist, dass eine Nachprüfung seinerseits abgelehnt wird!

Ach ja! Das war ja doch bei der Hettinger Auktionen! Dann ist das doch schon eine klare Sache, dass man das mit dem Herrn König genauer bespricht! Wenn nicht, dann auch mit Paul oder einem anderem Prüfer.
Es wäre einfach unseriös, so einfach nur was zu verkaufen, Hauptsache Geld kommt rein.

Zitat:
Er braucht ja keine Begründung für eine Ablehnung anzugeben... aber dann kann der Sammler entscheiden ob er sich dieses Exemplar zulegt oder nicht!

Mich würde es interessieren, welche genaue Begründung der Herr König diesbezüglich abgeben würde. Denn sonst werfe das kein gutes Licht auf das Auktionshaus…

Zitat:
Mir hätte es natürlich sehr gefallen, wenn sich diese Marke als ein geprüfter Aufdruck- Doppeldruck herausgestellt hätte... aber man muss objektiv und ehrlich bleiben!

Richtig! Aber das sollte schon mit aktuellem Attest vom Herrn König über den Tisch gehen und nicht so einem altem (sorry) Wisch, wo man sich fragen muss, ob das so noch aktuell ist. Denn wenn aktuell, dann warum steht das immer noch nicht im MDS?
Es stand auch nie drinnen, die ganzen Jahre bis jetzt immer noch nicht!
Ich habe übrigens nachgeschaut was für Druckfehler unter der jetzt fehlenden „I“ stand. Das war einst mal die „6“ statt „5“, weil die 5 hatte die Öffnung geschlossen. Das war auch verursacht durch Verschmierung und das war auch kein echter PF als solcher.

Zitat:
Zu diesem Thema versuche ich gerade auf der PhilaSeiten- Plattform Meinungen und Hinweise zu bekommen... eventuell hast Du da ja schon mal reingeschaut.

(http://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ST=9444&CP=1&F=1)

Bei den vielen Nicks. Schade, weil ich dich als solchen hier nicht gleich erkannte. Weil dann wüsste man gleich mit wem man zu tun hat. zwinkern Und alles merken tue ich mich auch nicht.
Also bist du der sonst im Philaforum und in Philaseiten-Forum der prefico74.
Wenn ja, dann bist du der eigentliche As auf solchem Bereich! freuen
Freue mich, dass du dich dessen angenommen hast, zumal ich das bis jetzt noch nicht gesehen hatte.
Danke für den Hinweis. Werde noch das mir anschauen.
Sonst hätte ich mir auch erspart das hier zu schreiben, wenn du das schon längst (noch im vorigen Jahr!) darüber berichtetest. Ich habe das erst jetzt neu auf Dr. Burkhardts Seite entdeckt. Davor kannte ich das nicht.

Zitat:
Deine fachliche Meinung wäre mir auch dort sehr wichtig und es würde andere Sammlern die Fünfjahrplan- Ausgabe näher bringen!

Ich möchte nicht unbedingt auch dort schreiben, wo ich schon wohl im BDPh-Forum den Hr. Dr. Burkhardt „verscheuchte“. … (?) Keine Ahnung was da los ist, aber irgendwie werden wir beide nicht warm …
Ich wäre mal froh, wenn ich (das schrieb ich ihn paar mal) digitales Material zu DDR-MiNr. 251 von ihm bekäme, was aber nie gelang. Leider.
Wo das eigentlich Problem liegt, weiß ich nicht. Ich denke ICH wäre das Problem, daher schreibe ich dort lieber nicht, damit er wenigstens dort in Ruhe schreiben kann. zwinkern

Gruß


Geschrieben von: gruenerapfel am: 02.09.17, 14:42:44
Hallo miteinander,

ich habe eine kleine Briefmarkensammlung von meinem Großvater geerbt. Allerdings kenne ich mich in keinster weiße mit der Materie aus, und habe daher einige Schwierigkeiten die verschiedensten Ausführungen der selben Marke zu erfassen.

Eventuell kann mir jemand stützenhilfe bei der Sichtung der "24er" Marken leisten.



Buchdruck, Offsetdruck, Matt oder Glänzend, E über T etc. Bin nach all den möglichen Varianten eher noch mehr verunsichert als schon zuvor zwinkern

LG, GrünerApfel

Dateianhang (verkleinert):

 IMG_20170902_131141_klein.jpg (395.29 KByte | 17 mal heruntergeladen | 6.56 MByte Traffic)


Geschrieben von: Altmärker am: 02.09.17, 23:02:48
Hallo,

ich bitte hiermit meinen gestrigen geistreichen Beitrag als nicht geschrieben zu betrachten.
Jurek´s Antwort ist vollumfänglich korrekt!
Hatte gestern wohl doch schon zuviel Wodka getrunken und die Beantwortung der Anfrage sein lassen...

Gruß


Geschrieben von: Jurek am: 03.09.17, 17:54:53
Hallo @GrünerApfel,

willkommen hier in Forum! freuen

Was die Katalogisierung deiner Briefmarken betrifft, so sind das die in der ersten Reihe:
MiNr. 439bIIgXI; 439aIgND und 439aIgND.
In der zweiten Reihe:
MiNr. 371N; 414ND und 414ND.

(Nur so ganz nebenbei: Deine gezeigten Briefmarken würde ich wegen Erhaltung einfach in den Müll werfen…).

Als Ergänzung dazu möchte ich mitteilen, dass eine allg. Anleitung dazu findest du dort: http://ddr-spezial.de/Forum/topic.php?id=76&

Und um alle Themen dazu sehen zu können, solltest du bitte „Forumstandart“ ( http://ddr-spezial.de/Forum/attachment.php?id=2275& ) anklicken und „von Anfang an“ und „los“ auswählen. Dann siehst du mehr Themen zu dem Hauptthema. zwinkern

Wenn noch offene Fragen sind, kannst du sie hier stellen und wir sind gerne bereit dir zu helfen.

Beste Grüße,
Jurek