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Jurek

(Senior Member)

geändert von: Jurek - 08.01.08, 07:33:28

Manchmal beobachte ich, dass die Perforierung bei den Briefmarken nicht immer sauber ausfällt und schaut wie z.T. herausgerissen aus.
Anders mal sehe ich, dass sogar die „Stanzlochreste“ (oder wie das sich nennt?) noch dran hängen bleiben… =(Möglicherweise der unterste Bogen?).
Dateianhang (verkleinert):

 WU.jpg (97.52 KByte | 8 mal heruntergeladen | 780.2 KByte Traffic)

08.01.08, 07:32:50

Jurek

(Senior Member)

Bei eBay (310014374346) könnte man für 245,-- € es kaufen! ...
Wieviele Stück sind davon bekannt?
Dateianhang (verkleinert):

 MDN + DM.jpg (22.55 KByte | 40 mal heruntergeladen | 902.03 KByte Traffic)

22.01.08, 10:51:09

wulbri99

(Administrator)

kenne persönlich 5 Stück, kann mehr geben. Der Stempel sieht sehr seltsam aus

beste Grüße aus Pritzwalk

Wolfgang
22.01.08, 18:45:42

Spitzbart

(Newbie)

Hallo an Alle! Habe mich hier neu angemeldet und bin natürlich auch sehr neugierig. Bin ebenfalls bekennénder Ulbi Sammler mit all seinen Macken und Mucken. Mich interessiert die Frage wie selten die Mi.-Nr.848 II A postfrisch bzw. Falz anzutreffen ist. Gestempelt habe ich bereits mehrere geprüfte Stücke in meiner Sammlung. Mir fehlt noch ein postfrisches Exemplar bzw. mit Falz und wie ist der Wert einzustufen? Würde mich über eine Antwort freuen.
Mit den besten Sammlergrüssen
16.02.08, 14:26:21

wulbri99

(Administrator)

Hallo Spitzbart,

freue mich Sie im Forum begrüßen zu können.

Die 848IIA ist gestempelt auf losen Marken nicht so selten. Der Unterschied zur 848II ist ja bekannt (andere Wertziffer).
Postfrisch ist mir nur ein einzelnes Pärchen bekannt, (siehe Bid). Postfrisch und Falz ist wohl doch ein Unterschied, aber egal, haben ist erst mal wichtig!

beste Grüße Wolfgang
Dateianhang:

 0848.2.9.3.600.1.jpg (20.99 KByte | 28 mal heruntergeladen | 587.75 KByte Traffic)


beste Grüße aus Pritzwalk

Wolfgang
16.02.08, 19:52:05

Spitzbart

(Newbie)

geändert von: Spitzbart - 22.02.08, 23:05:46

Vielen Dank für Deine Antwort! Habe da noch ne Frage die mich schon länger beschäftigt. Wie wir ja wahrscheinlich aus eigener leidlicher Erfahrung wissen, lassen sich die Typ II Marken wegen des besch...Gummis fast nicht vom Papier ablösen. Hat da jemand ein Geheimmittelchen zur Hand?Habe schon fast alles ausprobiert wie z.B. ein wenig Spüli oder das Wundermittel der Fa. Prinz u.s.w.. Klappt alles nicht. Die Marken sind fast immer wie mit einem Alleskleber, wasserunlöslich, mit dem Papier verschweißt. Will man die Marke mit Gewalt abziehen, "zack" ist sie hin. Gehe deshalb auch dazu über Typ II Marken die ich in meine Sammlung aufnehmen möchte auf Papier zu belassen und schön rechteckig auszuschneiden. Gruss an Alle!:)
22.02.08, 23:04:56

admin

(Administrator)

geändert von: admin - 25.02.08, 11:22:37

Die besten Ergebnisse erziele ich, wenn ich die Marken in kaltem (!) Wasser ein paar Stunden einweichen lasse und dann versuche, das Papier auf dem die Marke haftet, durch Umbiegen rückwärtig von der Marke "abzupellen". Das ist der einzige Weg, um die Marke mit mechanischer Unterstützung vom Papier zu lösen. Sobald man an der Marke selbst zieht, hat man selbst und auch die Marke verloren. Sollte dieses Prozedere zunächst bei einzelnen Marken nicht funktionieren (hängt oft auch von der Beschaffenheit der papiernen Unterlage ab), kann man versuchen, die betreffenden Stücke jetzt in heißem Wasser ein paar Minuten nachzuweichen – danach sollten wieder einige Kandidaten nachgeben und sich bequemen sich endlich vom Papier zu trennen. Auf diese Weise gelingt es mir, 90 – 95 % der Marken von der Unterlage zu lösen. Ich hoffe, dass Sie einigermaßen nachvollziehen können, was hier gemeint ist …

Viele Grüße
25.02.08, 11:21:39

wulbri99

(Administrator)

Hallo,

speziell die Marken mit der Kunststoffgummierung wollen sich nicht freiwillig von ihrer Papierunterlage trennen, aber so wie @admin schreibt mache ich es auch und es geht.

Noch was in eigener Sache

In anderen Foren gibt es neuerdings Hinweise zur Unterscheidung der einzelnen Typen der 10 Pf Ulbricht-Marke. Seit ein paar Jahren sind diese Unterscheidungen auf der Seite der ArGe DDR-Spezial dargestellt. Wer Lust hat kann ja mal reinschauen.

beste Grüße

beste Grüße aus Pritzwalk

Wolfgang
11.03.08, 18:37:23

Jurek

(Senior Member)

Eine „dumme“ Frage, oder zwei, gegen eine gescheite Antwort an unsere Spezialisten:

Z.B. bei MiNr.1087 wird die Marke in „x“ und „y“ eingeteilt mit zwei unterschiedlichen Bewertungen. (!)
Warum eigentlich diese m.E. Inkonsequentheit im Katalog? Gibt es nicht das Wz.1 mit senkrechten und wagerechten „Papierstruktur“? =(Natürlich gibt es!).

Noch nebenbei eine „dumme“ Frage: Was ist eigentlich die „Papierstruktur“?
Ich komme aus graphischem Gewerbe und „bei uns“ sagt man zur Papierstruktur eigentlich was anderes als in der DDR-Philatelie.
Die Papierlaufrichtung bildet durch die Richtung der Faserung, entlang der Papierbahn des Maschinenpapiers, eine Struktur des Papiers.
In der DDR-Philatelie wird das m.E. aber fälschlich für die maschinell aufgebrachte und sehr symmetrisch verlaufene Musterung oder „Struktur“ verwendet, die auf das Papier aufgebracht wird.
Ich weiß, dass der Hr. Dr. Tichatzky das so eingeführt hat, schließlich ist er sozusagen der „Vater“ der genaueren DDR-Wz.-Bestimmung… Aber so ganz einverstanden bin ich damit nicht.

In unserem Fall, sollte es m.E. lauten: „(aufgebrachte) Walzenstruktur“ o.ä. – wobei Zugegebenerweisen diese aufgebrachte „Walzenstruktur“, entspricht tatsächlich der Papierlaufrichtung, d.h. auch der Papierstruktur.
Diese Musterung gehört m.E. nicht zur Wasserzeichen (auch wenn dazu sehr dienlich), da es anscheinend nachträglich im Trockenverfahren aufgebracht wurde (wenn man die Wz-Walzen betrachtet).
Das hatte m.E. taktische Gründe und wurde auch nur früher verwendet. (Einen Schnitzel tut man manchmal auch so mit einer Art Walze einschneiden, um bestimmte Eigenschaft zu erreichen lachen ). Damals waren die Papiere der Anfängerzeit nicht von der Qualität wie heute!).

Hier Blick in das Signoscope mit der DDR-MiNr. 1087, Wz.3X, mit wagerecht (y) und senkrecht (x) angebrachter Walzenstruktur:
Dateianhang (verkleinert):

 1087.JPG (171.46 KByte | 10 mal heruntergeladen | 1.67 MByte Traffic)

22.02.09, 14:56:27

deswu

(Member)

MiNr.1087 wird die Marke in „x“ und „y“ eingeteilt mit zwei unterschiedlichen Bewertungen. (!)
Der Unterschied des Preisansatzes resultiert wahrscheinlich aus der verschiedenen Häufigkeit der Marken. Der Markenunterschied setzt sich auf den Bogenrändern durch die unterschiedliche Anordnung der Reihenwert- und Reihenzähler, Formnummern arabisch/römisch und die Stellung der Bogenzählnummern fort und ist philatelistisch interessant. Die Ursache der Gesamtheit aller Unterschiede resultiert aus der Verwendung verschiedener Druckmaschinen.

Warum eigentlich diese m.E. Inkonsequentheit im Katalog? Gibt es nicht das Wz.1 mit senkrechten und wagerechten „Papierstruktur“? =(Natürlich gibt es!).
Die Ursache der Nichterwähnung der beiden Papierstrukturen wäre bei den Autoren dieser Katalogkapitel zu erfragen. Soviel ich weiß, hat Dr.Tichatzky seine Untersuchungen ab der Fünfjahrplanserie durchgeführt. Die Köpfe-Spezies hatten vielleicht mit den Papieren und Farben bereits ein fast unfassbares Untersuchungsgebiet. Aber die Fachgruppe "Köpfe" weiß mehr.

Den Begriff der "Papierstruktur" allgemein empfehle ich im Thema zu diskutieren, soweit Bedarf besteht. Diese "Papiereindrücke" sind vielleicht Kalandrierungen, um Papierspannungen auszugleichen und zeigen nicht die Lage der meisten Fasern des Papiers, sind nur übereinstimmend. Als Betrachtungshilfe schätze ich beide Ansichten für gleichwertig.
Es wäre gegebenenfalls von einem Fachmann der Papierherstellung nur der Begriff zu ändern.

gruss deswu
23.02.09, 13:36:26
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