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Jurek

(Senior Member)

Früher hat man sich sehr viel Mühe in einem Fotolabor machen müssen, um z.B. Wz.-Fotographie und Druckübereinstimmungen etc. zu erforschen.
Da musste rel. aufwendig und Zeitraubend ein Fotonegativ erstellt werden, wo man dann versuchte durch Vergleiche der vergrößerten Stücke, zusätzlich mit der Lupe, die untersuchte Marke oder den Aufdruck darauf, im Vergleich mit dem ebenso fotografierten und vergrößerten Prüfstück, eine Übereinstimmung zu erzielen… Dann wurden auch aufwendig vergrößerte Fotos hergestellt, um die Winkel händisch gut vermessen zu können (Siehe Bild 1 und 2 aus der Zeitschrift „Sammlerexpress“).
Wirklich extra teure Prüfapparaturen konnten sind auch nur sehr wenige Leute leisten und nur manche Prüfer (Bild 3 aus einer PM-Zeitschrift).
Es wurden oft komplizierte optische Apparaturen hergestellt (z.B. in „Briefmarkenkunde“ von L. Tröndle, S.302), um die Echtheit der Marken prüfen zu können…

Doch mit dem PC + Scanner für jedermann und entspr. Graphikprogrammen und etwas PC-Kenntnis (und auch nützlicher Software, wie z.B. dem MICHELperfoscope), ist der einfache Sammler heute schon in der Lage, Briefmarken schnell und einfach, ohne viel Mühe zu prüfen, vergleichen, vermessen…, was früher undenkbar wäre, oder nur mit großen und oft sehr teuren Aufwand betrieben werden konnte.

Ich bin dankbar für diese Möglichkeiten, und ich würde mich auch über den einen oder anderen Tipp zu dem Thema freuen.
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10.11.07, 11:02:32

Jurek

(Senior Member)

Man könnte vielleicht versuchen mit RGB-Werten, gewisse Einstellungen (wenn es um Farbtöne geht) in Bezug auf Wiedergaben am Bildschirm vorzunehmen … (?)
Die 'Grunddruckfarben' sind egal ob in Deutschland oder Österreich immer gleich (wenn schon nicht MICHEL-Farbführer…).
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 C M Y B.jpg (33.35 KByte | 10 mal heruntergeladen | 333.54 KByte Traffic)

01.12.07, 18:31:51

Jurek

(Senior Member)

geändert von: Jurek - 03.12.07, 14:31:12

Hier ein Beispiel, anhand der in diesem Thread vorhandener Briefmarke, wie man aus derart mittelmäßigen Abbildung versuchen kann zu erkennen, um welches Wasserzeichen sich dabei handeln könnte.
Denn ein analoges Bild zeigt nur das was wir auch sehen können, wobei ein digitales Bild enthält mehr an Informationen, die wir nur nach Bearbeitung mit dem PC es erkennen können.
Dateianhang:

 Wz..jpg (24.83 KByte | 4 mal heruntergeladen | 99.31 KByte Traffic)

03.12.07, 14:26:10

Jurek

(Senior Member)

Ich würde mich sehr freuen, wenn es einen vereinfachten PC-Phila-Programm gebe, der alle nur die notwendigen Tools (speziell) für Briefmarken vereint, die man braucht.
Wenn ich programmieren könnte, wäre das meine Aufgabe. Aber weil ich das nicht kann, würde ich froh sein, wenn andere, die nur davon reden und das programmieren könnten, das auch (endlich mal) realisieren könnten. zwinkern

Mühsam muss man selber verschiedene Graphikprogramme erkunden, was sie für Werkzeuge haben, die man bei Briefmarkenanalysen einsetzen könnte.

Es gibt manchmal einfärbig helle Marken, mit deutlichen Stempel. Den kann man dann leicht mit entsprechenden Filtern ausfiltern. (Selbst bei schwächeren Stempeln hat man da Erfolge). Z.B. bei roter oder oranger bis gelber Marke mit schwarzen Stempel, tut man sie mit roten Filter überlagern, dann „verschwindet“ das Bild der Briefmarke und man sieht dann nur noch den Stempel drauf …

Schwierig wird bei dunklen Marken mit schwachen Stempel, um dann diesen Stempel herauszuheben, ohne das störende Abbild der Briefmarke.
Oft erzielt man auch gute Erfolge auch mit Digitalfotografie und entsprechender Belichtung. So z.B. hatte ich gute Erfolge bei DDR-MiNr. 339b.

Als Beispiel mit schwachem Stempel auf dunkler Briefmarke, gebe ich im Bild 1 die SBZ-Marke aus der Köpfe I - Serie.
Wer möchte, kann damit selber probieren, ob wer bessere Ergebnisse erzielen kann als ich bis jetzt, mit dem Programm „CorelDRAW 10“. = (Bild 2).
Mit keinem anderen Filter aus irgendeinem PC-Graphikprogrammen, konnte ich bessere Ergebnisse erzielen, um den schwierig zu extrahierenden Stempel vom Bild der Marke zu trennen.
Diesen habe ich dann (links im Bild 2) noch zusätzlich nachbearbeitet …
Wer was Besseres kennt (und kann), bitte melden!

Im Bild 3 stelle ich ein Beispiel vor, den ich mit dem Graphikprogramm „PhotoImpact 11“ erzielen konnte, wo ich ganz leicht und schnell solche Aufdrucke (ohne Nachbearbeitung) extrahieren kann.

Für mich ist da der BPP Wilhelm van Loo ein Vorbild. Wie er was genau macht (außer Helligkeitsregler + Kontrastregler = vgl. BDPh-Forum, wie auch von andern Mitschreibern, wie z.B. „Lolo“), weiß ich nicht …

Der PC ist auch gut schon im Vorfeld zum prüfen der (z.B. auf eBay angebotenen) Aufdruckmarken und zu sooo viel anderen Sachen, die vor Jahrzehnten nicht einmal die Prüfer ähnliche Möglichkeiten mit teuren Aufwand (oft im eigenen Fotolabor…) nutzen konnten …

Bitte um eure Vorschläge, Kritiken, Kommentare.
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18.08.08, 20:30:25
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