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nugman

(Newbie)

geändert von: nugman - 09.11.07, 20:16:35

So weit ich bisher gelernt habe, lassen sich die frühen Ausgaben der DDR (vor Einführung der Formnummern) an Hand der Bogenzähnung als NW-, NO-, SW- und SO-Bogen identifizieren/einordnen.
Ich habe hier nun 3 Bögen der MiNr. 359, von denen zwei links nicht durchgezähnt sind. Der dritte ist in allen Rändern durchgezähnt. Nach meinem bisherigen Verständnis hätte ich gesagt, dass ich hier zwei NW-Bögen und einen NO-Bogen vor mir liegen habe.
Wenn ich mir aber die parallelen Linien in den Bogenrändern der vermeintlichen NW-Bögen anschaue, dann komme ich hier mächtig ins grübeln. Bei dem einem Bogen kreuzen sich die Linien in der Ecke oben/rechts und bei dem anderen in der Ecke unten/rechts. Wenn nun beide Bögen NW-Bögen sind, dann sollten auch die Linien in den Rädern gleich angeordnet sein. Oder nicht?
Für mich legt das die Vermutung nahe, dass der gesamte Druckbogen hier nur links nicht durchgezähnt wurde und das einer der beiden Bögen wahrscheinlich ein SW-Bogen ist (falls diese Bezeichnung dann noch zutrifft). Ich vermute, dass der Bogen mit den sich kreuzenden Linien oben/rechts der SW-Bogen und der andere dann der NW-Bogen ist.
Liege ich da mit meiner Vermutung richtig?

Gruß Jens
Dateianhang (verkleinert):

 ddr0359.bogenanordnung.JPG (34.19 KByte | 7 mal heruntergeladen | 239.35 KByte Traffic)

09.11.07, 20:09:41

admin

(Administrator)

Mein derzeitiger Kenntnisstand bzgl. des Drucks von Briefmarken bezieht sich auf die Jahre um 1957, also bei der Druckerei DWD. Dort wurden 2 Zähnungsvarianten verwendet und nur bei der ersten kann man mit Sicherheit feststellen, ob es sich um einen NW- oder NO- bzw. um einen SW- oder SO-Bogen handelt. Das erste Bild zeigt das Abbild des Druckbogens dieser Variante, jeweils anhand einer linken oberen Bogenecke.

Obige Variante ist etwas seltener, die meisten Bögen scheinen nach dem folgenden Schema gezähnt worden zu sein - alle Bögen jeweils links und rechts durchgezähnt - Bild 2.

Hier können die NW/NO bzw. SW/SO-Bögen nicht mehr eindeutig voneinander unterschieden werden.
Zudem ist es nach meiner Beobachtung so, dass die Rand-Zudrucke im Laufe der Auflagen durchaus variieren können.

Obwohl diese Erkenntnisse vielleicht nicht zur Gänze auf Ihr Problem übertragbar sind, können sie vielleicht helfen, einen neuen Lösungsansatz zu finden.

Viele Grüße
Dateianhang:

 ND_Druckbogen_A_100.jpg (67.22 KByte | 3 mal heruntergeladen | 201.67 KByte Traffic)

Dateianhang:

 ND_Druckbogen_B_100.jpg (69.83 KByte | 1 mal heruntergeladen | 69.83 KByte Traffic)

13.11.07, 14:16:27
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