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hk94

(Member)

Guten Tag nach Österreich,
es freut mich, dass Sie die Überdrucke auseinanderhalten können. Werden Sie doch Prüfer.
Sie können sich eine gestempelte 442mY aussuchen im Tausch gegen 442gY.
Warum manch Fehler jahrelang im DSK bleibt, liegt vielleicht an der Jodunterversorgung in dem betreffenden Freistaat.
Die 442mXI hat einen ordentlichen Fotobefund (Atteste sind mir zu groß).
Beste Wünsche
hk94
08.11.08, 21:05:33

Jurek

(Senior Member)

Hallo, werter Herr @hk94!

Zitat:
es freut mich, dass Sie die Überdrucke auseinanderhalten können. Werden Sie doch Prüfer.

Ein Prüfer muss sehr viel mehr können, wissen, haben…, als nur die Überdrucke zu unterscheiden.
Aber wegen der Aufdrucke liest man auch im MICHEL-Spezial, dass „m“ für matten Aufdr., und „g“ für glänzenden Aufdr. steht. (Noch dazu bei entspr. Vergleichsmaterial und einiger Erfahrung... cool ).
Und dass Bdr. gegenüber Odr. sich auf der Rückseite reliefartig „durchdrückt“, das ist auch keine Weißheit nur von Prüfern.
Sie könnten mir per Post einige Briefmarken schicken (wie zum Prüfer zwinkern ), und ich werde Ihnen diese auf entsprechende Arten aufteilen! freuen

Zitat:
Sie können sich eine gestempelte 442mY aussuchen im Tausch gegen 442gY.

Ich hatte nicht geschrieben, dass ich irgendeine 442 „Y“ hätte. Warum dann im Tausch?
Zuerst müsste ich überhaupt eine 442gY haben! zwinkern

Zitat:
Die 442mXI hat einen ordentlichen Fotobefund (Atteste sind mir zu groß).

ATTESTE haben aber den Vorteil, dass darin mehr Informationen drauf sind, und u.U. auch die bekannte Stückzahl. Bei Befunden ist das nicht der Fall.
Aber dann wäre es wenigstens interessant diesen Fotobefund mal zu sehen. Könnten Sie diesen bitte nicht hier abbilden? (Ich finde so was bei seltenen Marken immer interessant!).

Gruß aus Österreich
Jurek
09.11.08, 00:34:18

Chris

(Newbie)

Hallo,
was ist wohl von dieser Marke zu halten?

Bisher gehen die meisten von einer Kleine Fälschung aus, aber *ganz* sicher ists wohl nicht.

Leider habe ich das Buch über Kleine noch nicht (lange Liefereit :(), aber wenn das einer hat: ist die marke da dort abgebildet?

Viele grüße,
-chris-
Dateianhang:

 DDR440.jpg (114.34 KByte | 10 mal heruntergeladen | 1.12 MByte Traffic)

13.01.09, 21:05:41

Jurek

(Senior Member)

Hallo Chris!

Vielen herzlichen Dank für diese Interessante Anfrage!
Ich persönlich sehe das zum ersten Mal.
Auch die grobe Zähnung ist dabei auch eher seltener …

Zu deiner Frage wegen dem Büchlein über W. Kleine-Fälschungen:
Nein, dort habe ich das gleiche Stück in dieser Form nicht gefunden. Es sind nur auf der Seite 37 und 38 Fünfjahrplanmarken die auch nur mit der Wertziffer überdruckt sind (ohne dem Andreaskreuz), aber es sind abgebildet die 20á24 und 50á60 (Pfg). 40á48 nicht.

Noch nebenbei eine Frage: Sieht man auf der Rückseite den Abdruck der Zahl „40“ (wenn es Buchdruckaufdruck wäre)? = Aufdruck glänzend oder matt?
Wenn es echt sein sollte, dann kann das durchaus auch vorkommen, wo ein Eck eines Bogens umgeknickt ist und nur ein Teil des Aufdrucks drauf kommt, da der Rest auf der Rückseite anderer Ausgabe (da du ja nur dieses eine Stück hast? Woher, wenn ich fragen darf?) wäre…

Auf alle Fälle würde ich empfehlen diese Briefmarke mal zum prüfen zu senden.

Kannst du ev. zum Vergleich auch groß den Teil mit dem Aufdruck reinstellen (ohne Folientasche)?

Grüße – Jurek
14.01.09, 18:53:07

Chris

(Newbie)

Hallo,
danke für Deine Antwort.
Ich stelle mal einen 1200 DPI Scan der Vorderseite, sowie einen Rückseitenscan ein, vielleicht hilft das.

Man sieht das der Aufdruck nicht sehr deckend ist.

Mir erscheint der Aufdruck matt, der Aufdruck scheint auch auf die Rückseite durch.

Viele Grüße,
-chris-
Dateianhang (verkleinert):

 Scan5.jpg (87.01 KByte | 5 mal heruntergeladen | 435.03 KByte Traffic)

Dateianhang (verkleinert):

 Scan6.jpg (102.15 KByte | 9 mal heruntergeladen | 919.34 KByte Traffic)

18.01.09, 14:15:09

Jurek

(Senior Member)

geändert von: Jurek - 18.01.09, 18:21:31

Ja, dann wird das wohl ein Offsetdruck-Aufdruck sein.
Eigentlich geht es nicht darum, ob der Aufdruck hinten durchscheint, sondern ob dieser ein Relief hinten bildet durch erhobene Druckoberfläche (während Odr-Aufdr. ist ein Flachdruck und wird sozusagen nicht „durchgedrückt“).
Ich vermute, dass dies eine Druckzufälligkeit ist durch vielleicht einknicken einer Bogenecke.
Auf alle Fälle ist es sehr interessant und selten anzutreffen.
Wenn, dann würde ich es dir empfehlen dies (mit anderen Marken) zum prüfen zu senden. Dann wird das auch was wert und fachlich bestätigt sein, ansonsten stehen solchen Stücken oft viele Sammler skeptisch gegenüber.

Ich habe mir die Aufdrucke angesehen / verglichen und kann dabei keine Besonderheiten oder Anzeichen für Fälschung erkennen. (Aber ich bin auch kein Prüfer).
Es gibt nur die üblichen Unterschiede, wie bei jeden der Ausgaben festzustellen ist, wie u.a. das Ende vom Querstrich der „4“ (dünner und gerade) u.ä., zur Buchdruckausgabe…

Schönes Stück! zwinkern
Dateianhang (verkleinert):

 440.jpg (158.52 KByte | 2 mal heruntergeladen | 317.05 KByte Traffic)

18.01.09, 18:20:27

Chris

(Newbie)

hallo,
heute kam die Marke vom Prüfer zurück.

Allerdings wagt Herr Schönherr keine Beurteilung.

Er tendiert eher dazu dass es sich um eine echte Marke handelt.

Wie könnte man denn jetzt sinvoll weiter verfahren?
12.02.09, 13:06:32

hk94

(Member)

Sich über die Marke freuen und im Hinterkopf behalten 5-Jpl.- Bogen gibt es heute noch und passende Drucksätze für Aufdrucke auch.
Kleine Tip: gestemelt sammeln
Wenn der Stempel über dem Aufdruck sitzt, ist der Aufdruck älter.
Viel Freude am Hobby
hk94
überrascht
12.02.09, 13:28:48

Jurek

(Senior Member)

geändert von: Jurek - 26.05.10, 07:25:15

Hallo Chris!

Vielen Dank fürs Bescheidgeben.

Du schreibst, dass der Herr Schönherr „tendiert eher dazu dass es sich um eine echte Marke handelt“.
Du meinst wohl echten Aufdruck? –(bzw. Teilaufdruck).

In den Ausgaben der SBZ wäre so was eher ‚öfter’ anzutreffen, verursacht durch eingeknickte Bogenecke …
Das von dir gezeigte Stück sehe ich zum ersten Mal.

Ich würde mich sehr freuen, wenn es möglich wäre das, was der Herr Schönherr dazu geschrieben hat (ohne die Marke zu prüfen[?]), dass du zu Dokumentationszwecken das hier abbilden könntest.
Mich interessieren solche Aussagen der Fachprüfer ganz besonders im Original. – Danke.

Zitat:
Wie könnte man denn jetzt sinvoll weiter verfahren?

Deine Aussage von hier, damit sich auch an Herrn Paul zu wenden, finde ich nicht unbedingt so schlecht.
Allerdings würde ich das zuerst per Telefon alles mit ihm klar besprechen (und zusätzlich per E-Mail alle Angaben und Abbildungen ihn senden), ob er die Prüfung übernehmen würde.
Prinzipiell sollte das möglich sein, nach vorheriger Abklärung.
Nach wie vor wäre zu bedenken: Wird zu der Marke ein ATTEST ausgestellt (denn nur so mit Stempel auf der Rückseite wird sie kaum bis gar nicht geprüft!), wird das ‚Kleinigkeit’ kosten. Besser wäre es auch noch andere Marken zu prüfen mitzuschicken senden.
Aber rentieren würde sich das schon, denn so wird so was immer angezweifelt…
Mit ATTEST ist das schon ein fixes Unikat – wie ich meine (wenn echt).

Prinzipiell wäre es so, dass wenn ein Prüfer eine Prüfung verweigert, muss es nicht automatisch von einem anderen Prüfer solche Prüfung auch verweigert werden.
Denn den Aufdruck kann man durchaus Optotechnisch prüfen… Denn sonst könnte keine DDR-MiNr. 439 aII je mit 100% Sicherheit als echt geprüft werden, wenn die Fälschungen so einwandfrei wären, dass damit Fachleute hinters Licht geführt werden! Und wer soll schon so gut deine Marke fälschen wollen? Die wäre nicht soviel wert …

N A C H T R A G :
Ohne dass gleich etwas (W.Kleine-)Fälschung sein muss, kommen Teil- o. Ganzausfälle des Überdrucks vor, die meist durch Fremdkörper bedingt sind.
Ich bin aber nach wie vor der Meinung, dass der Prüfer im BPP sollte imstande sein so was am Original (mit entspr. Hilfsmitteln) zu prüfen, denn sonst könnte er auch vollständige Überdrucke wie bei der DDR-MiNr. 439aII auf Echtheit NICHT prüfen! Denn auch diese kommt mit täuschendechten Falschaufdrucken vor.
Besonders wenn bei diesem hier gezeigten Überdruck das meiste vorhanden ist, und nur das X fehlt. Im umgekehrten Fall könnte ich es verstehen.

Hier ein echtes Dreierstreifen der ND-Ausgabe mit Klischeeentwertung:
Dateianhang (verkleinert):

 436 g XII ND.jpg (102.41 KByte | 1 mal heruntergeladen | 102.41 KByte Traffic)

12.02.09, 14:17:51

Jurek

(Senior Member)

Hat jemand 5-J-Pl.-Marken mit Besonderheiten, Aufdrucken u.ä., die er hier vorstellen möchte?
Dateianhang (verkleinert):

 x x x.jpg (43.75 KByte | 7 mal heruntergeladen | 306.28 KByte Traffic)

11.11.09, 10:35:11
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