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Jurek

(Senior Member)

DDR-MiNr. 460AYI G
Dateianhang:

 460 G.jpg (49.97 KByte | 17 mal heruntergeladen | 849.44 KByte Traffic)

25.10.07, 16:36:44

Jurek

(Senior Member)

Hier ein sog. „Doppeldruck“, entstanden durch den m.E. Auf- (und ich möchte auch behaupten) und durch den „Unterdruck“.
Ich vermute, dass ein (?) Bogen ist ohne Markenaufdruck durchgelaufen (zwei Bogen hafteten zusammen – denn diese Marke ist nicht die urspr. MiNr.494, die überdruckt wurde, da sie extra jetzt auf Wz.3-Papier gedruckt wurde) und „blanko“ wurde es überdruckt nur mit dem Überdruck. Bei Kontrolle ist der Bg. aufgefallen, wurde dann zum Druck erneut gegeben, und wurde mit dem Bild der Marke überdruckt und anschließend noch mal mit dem Überdruck versehen…
Hat wer eine andere Theorie dazu?
Dateianhang (verkleinert):

 557 DD.jpg (111.69 KByte | 52 mal heruntergeladen | 5.67 MByte Traffic)

25.10.07, 17:24:53

Jurek

(Senior Member)

Hier noch einmal eine bessere Teilansicht. Ich hoffe, dass man das jetzt besser sieht als zuvor.
Dateianhang (verkleinert):

 557 DD.jpg (197.8 KByte | 45 mal heruntergeladen | 8.69 MByte Traffic)

25.10.07, 17:43:52

tomato

(Junior Member)

Das ist kein Doppeldruck, auch kein Doppelbilddruck sondern ein Schmitzdruck (bei dieser Marke sehr häufig!)- schau mal im Michel Abartenführer nach !
25.10.07, 21:03:02

Jurek

(Senior Member)

Danke für den Hinweis! Freue mich immer wieder darauf! freuen
Ich habe auch den Artikel im besagten MICHEL-Abartenführer gelesen und demnach handelt es sich bei der von mir gezeigten Marke m.E. eindeutig NICHT um ein Schmitzdruck!
Zugegeben, dass das auch auf der zweiten Abbildung der gezeigten Marke so aussieht…
Bei der MiNr.558 ist zwar im MICHEL „DD“ angegeben, aber nicht bei 557. (Von „Schmitzdruck“ habe ich im Katalog nichts gelesen).
Aber aufgrund deiner Bedenken, möchte ich noch einmal ein noch besseres und vergrößertes Ausschnitt davon zeigen, und ich bitte zu beachten, dass sich dabei (besonders gut auf dem Original sichtbar = habe leider meinen Mikroskop nicht jetzt unter Vista installiert) durchaus um keine Verwischung, Schatten u.ä. (wie im Abartenführer zum „Schmitzdruck“ beschrieben) handelt, sondern um eindeutige zwei Drucke, wobei der erste Druck wurde mit den Rasterpunkten z.T. überdruckt! =(also liegt es zuerst unter dem rotem Markenbild)… Wäre es ein „Schmitzdruck“, würden die Rasterpunkte der Marke darauf m.E. nicht so deutlich zu sehen sein… (siehe auch den Druck auf durchgehend rotem Untergrund, da gibt es diesen DD-Effekt nicht, was bei einem Schmitzdruck erforderlich wäre.
Das meine ich dazu. zwinkern
Gibt es jetzt noch andere Theorien/Meinungen dazu?
Dateianhang (verkleinert):

 DD.jpg (198.58 KByte | 34 mal heruntergeladen | 6.59 MByte Traffic)

26.10.07, 16:01:39

Jurek

(Senior Member)

Ich hätte noch eine andere These zu dem „DD“:
Manchmal geschieht es, dass der Bogen auch vor dem Druck „angepasst“ wird =(Probedruck).
Der SCHWÄCHERE schwarze (graue) Druck darunter, konnte ursprünglich vielleicht als „Probedurchlauf“ gedient haben…
Dann wurde der Bogen richtig erst mit dem Markenbild und dann dem Überdruck versehen worden sein…

Mich würde die Meinung von Experten interessieren! Gibt es hier keine, oder nur sehr selten? verwirt
27.10.07, 18:44:46

Lumpus2000

(Member)

Hallo Jurek,
ich glaube das Thema Doppeldruck/Schmitzdruck ist eines der am meisten missverstandenen (überhaupt nicht verstandenen) Themen lachen

Dein letztes Bild überzeugt glaub ich Jeden ... es ist kein Schmitzdruck.
Es sieht wirklich so aus, als ob zuerst ein schwacher Aufdruck gedruckt wurde, dann die Marke und dann nochmal der Aufdruck ... klasse Stück!

Von der 558 habe ich bisher erst einmal einen "echten" Doppeldruck gesehen (wurde leider überboten mit Augen rollen ) , alles andere was bei eBay&Co unter den Hammer kommt ist zu 99% ein Schmitzdruck.

Zitat:
Mich würde die Meinung von Experten interessieren!

... mich auch freuen

Viele Grüße
Swen
28.10.07, 21:14:51

admin

(Administrator)

Zitat von Jurek:
... habe leider meinen Mikroskop nicht jetzt unter Vista installiert ...


Hallo,
dazu hätte ich eine technische Frage: Gibt es eine empfehlenswerte Kombinbation von geeignetem Auflicht-Mikroskop und dazu passendem Okular mit Verbindung zum Computer?

Haben Sie mit Ihren Geräten auch optisch gute Erfahrungen gemacht?

Viele Grüße
29.10.07, 16:37:15

Jurek

(Senior Member)

H a l l o ,

leider muss ich zugestehen, dass einerseits z.T. aus Zeitmangel, dann aber wohl auch eher wegen derzeitigen Mangel an echten Bedarf (was noch nachgeholt wird! zwinkern ) und der Umstellung von WinXP auf WinVista, habe ich die Software für mein Mikroskop noch nicht installiert, obwohl ich den Mikroskop schon fast ein Jahr habe.
Aber so, ohne PC, bin ich damit sogar sehr zufrieden, da es sowohl (jeweils getrennt) mit Auflicht als auch Unterlicht zu bedienen ist, und mit einem Timer versehen ist, für eine stufenlose Helligkeitseinstellung. …

Nun, ich meine, wenn ich die scharfen Bilder aus dem Mikroskop (die man nie so mit dem Scanner und dessen Auflösung schaffen kann!) auf die Festplatte bringe (und damit auch dann bei Bedarf ins Forum), dann kann ich mich auch damit so auseinander setzen, wie das der Herr BPP van Loo tut (z.B. HIER unter „Verfälschungen“).
Auch der PC in Verbindung mit dem Mikroskop, enthüllt so manche Fälschung, die man so mit der besten Lupe und auch UV nicht erkennen kann und für was man vor nur 10 / 15 Jahren, sehr teure Apparaturen bräuchte …
Der Computer (besonders auch in Verbindung mit dem digitalen Mikroskop) hat da sehr, sehr viel verändert auf dem Gebiet der Fälschungsbekämpfung!

In dem BDPh-Forum habe ich darüber berichtet (siehe DA).
Natürlich MEIN Mikroskop ist FÜR MICH (auch wenn momentan ohne Anschluss an Laptop) völlig ausreichend und gut!
Aber ich betone dabei (da zumal ich dazu auch mit dem Herrn BPP van Loo ins Kreuz gekommen bin), möchte ich nur auf eine für jeden MÖGLICHE ALTERNATIVE hinweisen! - Für Profis, die nahezu täglich damit arbeiten müssen/wollen, wäre schon qualitativ besseres Mikroskop zu empfehlen! (Am besten auch ein Stereomikroskop mit USB-Anschluss an PC).
In der Zeitschrift „philatelie“ wurde ein Profigerät von Leica vorgestellt (mit Doppelokular oder gar als Stereolupe?), den sich nicht gerade jedermann leisten kann, und der auch rel. viel Platz in Anspruch nimmt… Aber wer das profimäßig oft machen will ……
Also: JEDER muss dann selber schauen, was er braucht und verwenden möchte! Ich machte lediglich eine Empfehlung an den kleinen Mann/Frau zwinkern

Wenn Sie was noch spezielles wissen möchten und ich Ihnen dabei helfen könnte, dann gerne! zwinkern

Viele Grüße!
29.10.07, 18:49:40

Jurek

(Senior Member)

geändert von: Jurek - 02.11.07, 07:21:25

Ü b r i g e n s …

Ich habe auch einen alten Labor-Mikroskop, den ich ausgeschlachtet habe. (Auch meinen neuen habe ich umgerüstet für den Gebrach von Betrachtung der Briefmarken).
Das Gewinde für die Profi-Objektive, ist ganz anders als bei meinem. Aber der Durchmesser für Okulare, ist bei meinem „Spielzeug“ gleich wie bei einem Profigerät. Daher kann ich auch von einem Profigerät auch die Okulare verwenden (wenn ich will – aber ich will es nicht [unbedingt] lachen , denn Qualitativ erscheint mir das gleich gut zu sein).
Und obwohl das Durchmesser für diese Mikroskopkamera passend an ein Profi-Mikroskop wäre, weiß ich nicht, ob dieser den richtigen Abstand zum Brennpunktübergabe des Bildes hat… (?) Vielleicht müsste man das dann mühsam einstellen?

Denn sonst könnte man sich irgendein gutes Auflichtmikroskop (Durchlicht wäre auch nicht schlecht, besonders bei Reparaturerkennung, Beschichtungsstärkeunterschieden u.ä.) mal kaufen und dann günstig als Zusatzteil die Kamera dazu.
Vielleicht aber gibt es da, wo es die Mikroskope gibt, als Zusatzteil zum nachliefern auch die Kamera dazu? Man müsste bei gutem Fachgeschäft fragen oder im Internet suchen…
Vielleicht braucht man nur einen Mikroskopufsatz für eigenes digitales Fotoapparat? Oder sonstigen Aufsatz an Okular (vgl. HIER. Aber bei den Preisen… überrascht ).
Jetzt naht sich die „Heidnachts“-Zeit, wo öfter so was auch für Schüler im Angebot gebe und auch recht günstig …

Ich bin nur der Meinung, dass manchmal mit einem brauchbaren „Spielzeug“ (mit dem ich in der Praxis zufrieden bin und MIR dieser ausreicht, und den sich jeder leisten könnte) kann man oft auch brauchbare Ergebnisse erreichen, ohne tief in die Tasche greifen zu müssen, wenn einem wie mir das Geld zu knapp ist und ich sehr selten das brauche…

Wenn Sie genug Geld und Platz haben und ein Profigerät brauchen, verweise ich auf den Artikel von Herrn W. Maassen, in der „philatelie“, Ausgabe 355, S.16 (auch in der neuen Ausgabe Nr.365, S.85 vorgestellt), der da eines der qualitativ guten Geräte vorstellt. Dieser vergrößert allerdings nicht einmal 100-fach und kostet nicht unter vierstelliger Summe…

m. f. G.
30.10.07, 07:54:24
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