Ver- u. Fälschungen, Nachzähnungen etc.

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02.12.07, 13:41:43

Jurek

Ob alte Gummiaufdrucke (die inzw. wie Speratis-Fälschungen an Wert zugelegt haben, auch wenn sie rein philatelistisch wertlos wären…), oder neue Ganzfälschungen, hier wäre m.E. gut auch den „kleinen Sammler“ vor Schaden zu warnen, im Kampf gegen Fälscher!
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 Zschopauer-Fälschung.jpg (33.87 KByte | 32 mal heruntergeladen | 1.06 MByte Traffic)

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 FÄLSCHUNGEN der Chinesen.jpg (125.06 KByte | 42 mal heruntergeladen | 5.13 MByte Traffic)

06.12.07, 06:18:01

Jurek

Ich möchte (hoffentlich nicht alleine..) noch mit gewissen Ver-Fälschungen hier noch fortfhren…
Aber in bestimmten Punkten habe ich (unbegründete??) Hemmungen auch über Dinge zu schreiben, die den Fälschen zum Nutzen gereichen (könnten).
Aufklärung finde ich wichtig und sehr Sinnvoll, allerdings im öffentlichen Umgang mit bestimmten Informationen, bin ich zurückhaltend … (vgl. CJ 47, S.41 oben).
= Was meint Ihr dazu?
18.01.08, 19:46:15

Jurek

Auch ohne weitere Kommentare... :rolleyes: , folgendes:

Auch als begehrte Fälschung werden nicht gerade selbst erzeugte Stücke gesucht, sondern solche wie diese:
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 PFä - Beleg.jpg (157.18 KByte | 30 mal heruntergeladen | 4.6 MByte Traffic)

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 Rückseite - gepr. WEIGELT BPP.jpg (161.64 KByte | 23 mal heruntergeladen | 3.63 MByte Traffic)

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 PFä - Ausschnitt.jpg (96.37 KByte | 16 mal heruntergeladen | 1.51 MByte Traffic)

21.01.08, 12:15:59

admin

Man sollte dabei unterscheiden zwischen

1) Fälschungen zum Schaden der Sammler,
2) Fälschungen zum Schaden der Post sowie
3) Propaganda- u.ä. Fälschungen

Wärend man vor 1) warnen muß, sind 2) und 3) ihrerseits begehrte Sammlerstücke - auch weil sie Zeit- und Postgeschichte dokumentieren. In diesem Thread sind bisher alle 3 Varianten abgebildet:

Zschopauer PF = 2)
Chinesen = 1)
KGU-FJP = 3)

Viele Grüße
22.01.08, 09:38:30

Jurek

Danke für die Infos!
Wobei zu dem Punkt 1 (Fälschungen zum Schaden der Sammler) werden dazu sicher nicht die offiziellen Replika zählen, die deutlich als Faksimile u.ä. gekennzeichnet sind. (Bild 1).

Was aber rel. oft bei eBay angeboten wird, sind zwei Arten von DDR-Fälschungen.
Die einen, die auch im Club-Journal vom Herrn BPP Paul gezeigt wurden, das sind die recht „primitiven“ wohl Laserfarbkopien die überbreit perforiert wurden (oder meist bei geschnittenen Blöcken wurden diese Kopien hergestellt), OHNE jeglichen Hinweis auf diesen Produkten, dass sich dabei um Nachahmungen handelt…! (Bild 2);
und die qualitativ besseren nachgedruckten Briefmarken und Blöcke (u.a. die oben gezeigten „Chinesen“), die eine bedeutend bessere Qualität haben (auch gummiert oder gestempelt oder auch auf Belegen vorkommen, etc. …) und meistens (mit wenigen Ausnahmen) unter dem Bild die superwinzige Aufschrift „FAUX“ tragen, mit der nicht jeder was anfangen kann, oder im Bild etwas verändert sind und durchaus nicht (nur) mit einer Linienzähnung versehen sind. (Bild 3).
Habe auch vom Versender auf meine Bitte hin, sogar ein Stempelabschlag auf sauberen Blatt Papier bekommen ……

Man könnte bald die ganze DDR Sammlung aufbauen – ohne echte Marken und Blöcke! :D

m.f.G. – Jurek
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 FFÄ.jpg (175.01 KByte | 20 mal heruntergeladen | 3.42 MByte Traffic)

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06.02.08, 15:52:52

Hans Liebherr

Ich kann auch etwas zum nachdenken zeigen.
Ebay für 5,00 Euro verkauft worden.
Dateianhang:

 0ad3_1.jpg (12.43 KByte | 16 mal heruntergeladen | 198.89 KByte Traffic)

17.10.09, 09:29:35

Jurek

geändert von: Jurek - 04.11.09, 17:47:12

Fälschung/Manipulation nachgewiesen?

Bezug nehmend auf diese Seite, wird festgehalten, dass bei Großauktionen (von wo ich das Bild her hatte) kursieren – selten aber doch – Schiller-Blöcke (nicht nur dieses eine Block mit dem durchscheinendem Falz = z.B. jetzt bei 160. Dresdner Briefmarkenauktion, Los-Nr. 2867 + 2868 (ATTEST MAYER / PAUL).) mit bläulicher, statt grüner Farbe des 5 (Pfg) Wertes.
Dieses werde für sehr viel Geld versteigert …

Nebenbei: Warum wurde die DDR-MiNr.244c aus dem Katalog gestrichen? Weil es sich nach Jahren herausgestellt hatte, dass diese „Farbe“ nur eine Manipulation war (so BPP Paul).
So habe ich auch den Verdacht Betreff dieses Blocks 12 mit der „Fehlfarbe“! Ob begründet oder nicht, könnte man im Vergleich mit dem Original feststellen, welcher bei den Auktionen angeboten wird. (Katalog- und Online-Abbildungen eignen sich natürlich nicht dazu).

Ich habe überhaupt nichts gemacht, als nur diesen normalen Block und eine Marke eine gewisse Zeit der Sonneneinstrahlung ausgesetzt.
Logischerweise die Sonnenstrahlung verschlingt (bleicht aus) rot / grün / gelb – aber weniger schwarz und besonders blau aus.

Von der Briefmarke habe ich einen Scann davor und danach gemacht …
Dateianhang (verkleinert):

 Schiller-Bl..jpg (195.8 KByte | 18 mal heruntergeladen | 3.44 MByte Traffic)

Dateianhang (verkleinert):

 Schiller-Marke.jpg (168.62 KByte | 8 mal heruntergeladen | 1.32 MByte Traffic)

17.10.09, 18:55:44

Jurek

geändert von: Jurek - 17.10.09, 18:57:51

Eine mögliche Fälschung?

Das Auktionshaus Peter F. Harlos KG versteigert derzeit einen in der Form eher selteneren Beleg mit DCF-Frankatur, mit einem Bahnentwertungstempel auf einem R-Brief.
Kann dieser Belegt aber überhaupt echt sein? Schon allein der R-Zettel mit dem Handstempel (wo das „S“ am Rand keine noch so winzige Spur auf dem Umschlag lässt) – dabei SELLIN ist am äußersten Rand von Rügen (zum offenen Meer hinaus), während der Bahnstempel dokumentiert den Weg von/bis LEIBZIG - SCHWERIN = was weeeit von SELLIN entfernt liegt.
Mir scheint, als ob dieser R-Zettel aus einem anderen Beleg stammt, während die Stempelabschläge mögen von einem echten Stempel in Privathand sein, der hierfür diente……
Was meinen die Spezialisten dazu?

- (Am Rande: Zum Teil das problematische an Aufklärung finde ich, dass damit leider auch zu viele Tipps auch den Fälschern gegeben werden … ) -
Dateianhang (verkleinert):

 DCF m. Bahnstempel.jpg (173.55 KByte | 20 mal heruntergeladen | 3.39 MByte Traffic)

19.10.09, 16:23:06

Landzusteller

Das ist wohl eher ein unrealistischer Beleg! Sellin hatte immer ein PA und zu dieser Zeit (lt. Richter) zwei Tagesstempel im Einsatz. Eine Anbindung an diesen Bahnposten ist aus Sellin unwahrscheinlich. Ist ein Absender vermerkt? Der R-Zettel wurde in den meisten Fällen vor dem Aufkleben auf den Brief gestempelt, ist also meist nie auf den Brief übergehend. Wenn also der Stempel und die Marken echt sein sollten, ist es der R-Zettel aus diesem Ort nicht. Warum ist "Einschreiben" in anderer Tintenfarbe als der Empfänger. Ein PA verfügte auch in dieser Zeit sicher über einen Nebenstempel "Einschreiben". Und der Absender hätte seine eigene Tinte verwendet und keine Zweittinte. Ich tippe auf einen nachträglich angebrachten R-Zettel und nachträglich geschriebenes Wort "Einschreiben".
19.10.09, 16:27:53

Landzusteller

Der Dessau Stempel ist bereits bei uns in "Stempel in Privathand" verzeichnet. Trotzdem danke !!!
 
 
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