Neuer PF 10 Pfg Köpfe

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18.11.07, 14:30:13

peony61

geändert von: peony61 - 18.11.07, 19:44:54

Wenn wir schon mal bei der Köpfe 10er sind, hier ein recht komplexes Feldmerkmal

4 Merkmale: f31 f36 f86
a) (Rechte Unterlippen-Bartlinie dick mit der senkrechten Linie verbunden) f31 f36 f86
b) (vergrößertes A in August) f31 f36 f86
c) (Rechte Mundwinkel-Bartlinie dick verbunden) f31
d) (gespreiztes erstes E in BEBEL) f31 f36 f86

Dieses Merkmal habe ich auf einem K2-Bogen gefunden. Auf f81 tritt das Merkmal nicht auf, offensichtlich ist hier ein 25er Klischee ausgetauscht worden.

Wer findet das Merkmal bei K1? Papier a, b, c, d, ....
Farbe a, aa, ab, b, bb, ...

Zum richtigen Erkennen bitte unbedingt auf das Bild klicken für die große Version
Dateianhang (verkleinert):

 131_pf.jpg (195.76 KByte | 17 mal heruntergeladen | 3.25 MByte Traffic)

18.11.07, 15:11:42

Jurek

Ja und was soll das dann sein? Es ist also offensichtlich keine Retusche, dann eine Abnützung? …
Wann beginnt hier ein PF und wann endet es... ? :confused:
18.11.07, 16:40:00

peony61

Es ist ein primärer Plattenfehler, weil er auf mehreren 25er-Bögen gleichzeitig vorkommt.
18.11.07, 18:29:17

Jurek

Retuschen kommen auch auf mehreren 25er-Bögen gleichzeitig vor. :D (?)
Aber im Ernst, ich wäre da völlig überfragt. :rolleyes:
18.11.07, 18:36:33

peony61

ich fürchte, Sie sollten sich erst einmal über die Natur primärer und sekundärer Plattenfehler Gedanken machen, bevor Sie das Wort Retusche überhaupt noch einmal in den Mund nehmen.
18.11.07, 18:40:50

Jurek

Wäre das nix, wenn Sie hier ein neues Thema dazu eröffnen und (nicht nur) mir das genauer erklären?
Mich würde es freuen! ;)
18.11.07, 18:55:55

peony61

geändert von: peony61 - 18.11.07, 18:59:46

Wissen Sie das wirklich nicht?

na denn: Die Druckbögen bestanden aus 4 Viertelbögen je 25 Einzelklischees. Ein Schalterbogen setzt sich aus 4 Druckbögen zusammen. Anhand der nicht durchgezähnten Bogenränder kann man diese entsprechend der Windrichtungen NO, NW, SO und SW - Bögen nennen. NW ist oben und links nicht durchgezähnt.

Ein primärer Plattenfehler ist einer, der an der selben Stelle auf allen Viertelbögen und allen Schalterbögen auftritt.

Ein Beispiel dafür ist der Sprung in der Ohrmuschel bei 25 Pfg (f31, f36, f81, f86), der kommt nach meinem Wissen immer vor. Ich habe jedenfalls noch keinen Bogen ohne diesen gefunden.

Ein sekundärer Fehler tritt nur bei einem Teil der Viertelbögen auf, eigentlich nur einmal im Bogen. Er ist also entstanden, nachdem die Viertelbögen zusammengelötet wurden. Um als Plattenfehler zu gelten, muss hier der Nachweis erbracht werden, dass er auf mehreren Auflagen der Marke auftrat. Und beweisen kann man ihn, wenn er auf dem gleichen Schalterbogen auf dem gleichen Feld auftritt.
18.11.07, 19:07:25

Jurek

D a n k e .

Ich meine, dass man nicht immer voraussetzen sollte, dass der Andere das weiß oder wissen sollte, sondern das hier ist ein öffentliches Forum, wo sich hier dann jeder Interessierte auch darüber informieren kann. ;)
Ich schreibe auch oft bekannte Sachen, aber eben nicht für alle (Besucher) …
Darüber hinaus kann man sich in seinem ‚Wissen’ so manches mal auch korrigieren… (z.B. in Bezug auf die Retuschen :D ).
18.11.07, 19:28:26

peony61

das freut mich sehr
12.07.09, 16:22:29

Jurek

Noch einmal nachgefragt, diesmal aufgrund eines Befundes.
Eigentlich müssten doch die ganzen PF von K1 auch für K2 gelten, obwohl diese bei der DDR-Ausgabe dort im Katalog nicht angeführt sind.
Oder ist bekannt, dass manche Platten mit der ersten Ausgabe nicht mehr zum Einsatz kamen und durch neue ersetzt wurden?
Wird sich das im MICHEL-Spezial Bd.2, Ed. 2010 ändern?
Dateianhang (verkleinert):

 330 PF wie SBZ obwohl nicht gelistet.jpg (113.45 KByte | 13 mal heruntergeladen | 1.44 MByte Traffic)

 
 
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