Forschung zu der Dauerserie

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15.12.07, 10:58:10

Jurek

Ich möchte nochmals hier zeigen, dass -(nicht nur die bekannten PF aus dem Schantl-Katalog mit „kurzem Hals“ & Co. zu Sprache kommen sollen, sondern weniger veröffentlichte / bekannte Stücke – und würde mich dazu auf Unterstützung freuen!)- der Andreaskreuz „X“ in der Entwertung der Wertangabe, tut in der Form variieren zwischen geraden Strichen bis zu verbogenen („obwohl“ - oder gerade deswegen - sich hierbei um Buchdruck-Klischees handelt).
Ich habe zuerst mal an eine Fälschung des Herrn W. Kleine gedacht (im Vergleich mit seinen Machtwerken), aber das wird es wohl dennoch ECHT sein… = Abnutzungserscheinung [?]
Auch bei dem Aufdruck „5“, variieren die Zahlen oft – ähnlich aber wie auch bei „50“. Da auch mit schmalen und vorgesetzten Fuß, „verkürzten Hals“ etc. …
Dateianhang (verkleinert):

 5 a 8.jpg (165.18 KByte | 10 mal heruntergeladen | 1.61 MByte Traffic)

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 Kleine-Fälschung.jpg (81.32 KByte | 20 mal heruntergeladen | 1.59 MByte Traffic)

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 Echt oder nicht.jpg (111.48 KByte | 14 mal heruntergeladen | 1.52 MByte Traffic)

22.01.08, 19:04:25

Hans Liebherr

geändert von: Hans Liebherr - 31.01.08, 09:26:43

nun geht`s mit den Bildern weiter.

ich möchte noch einmal zu den Verstümmelungen der 441 zurück kommen, von mir einen Vierer Block als vergleich dazustellen. Man findet gleich mehrere, deshalb glaube ich bei den ND nicht an verschiedene Platten.
Dateianhang (verkleinert):

 441 kleiner j8pg.JPG (102.01 KByte | 51 mal heruntergeladen | 5.08 MByte Traffic)

23.01.08, 20:32:56

Jurek

Falls sich Ihr Beitrag mit „zurück kommen“ auf meine „50ger“ beziehen sollte… (?), folgendes:
Wenn das nicht stimmen sollte, was ich diesbezüglich angenommen habe.., dann habe ich mich damit logischerweise getäuscht. :( (?) … „No Body is Perfect“ – oder so…
Mir kam (nur) so vor, dass der 5-wer (egal ob bei 5 [Pfg] oder 50 [Pfg]-Überdruck) gewisse sich wiederholende regelmäßige Unterschiede aufweist… =(in meinem Fall 2 unterschiedliche „Typen“ – wenn überhaupt…).
Wenn man auch z.B. den ‚unabhängigen’ Schantl-PF-Katalog (5.Ausg., S.32) hernimmt (da sind in diesem von mir gemeinten Sinn keine „50ger“ abgebildet und so beschrieben, nur die „5“), so wird da zwar auch nur der Halsunterschied hervorgehoben, aber auch schon rein optisch die da abgebildete Rundung und herausragen des Fußes (in dem erw. Katalog bei f92A weiter heraus als bei f92B), so sieht das zumindest optisch zwar nicht unbedingt (bei regelmäßiger Wiederholung!) gleich aus.., aber sei es drum, wenn das nicht der Fall sein sollte…
Wäre zumindest ein Thema, wieweit sich dasselbe optisch verändern kann …
Ich wollte nur damit ansprechen (ja eine Diskussion anregen), was mir da im Bild (auch bei der 5 bei „50“, wie sonst auch 7 bei „70“…) rein optisch so aufgefallen ist.
Ein Dogma möchte ich natürlich (ohne Bestätigung von Fachleuten) daraus nicht machen. ;)
24.01.08, 15:07:56

Hans Liebherr

geändert von: Hans Liebherr - 02.02.08, 13:17:02

ich schon wieder
noch einmal die 441 diesmal am Beispiel einer Philatelistischen Entwertung BERLIN W8.
Es scheint als wenn wieder die eine Fünf eine Fahne hätte.

mfG hans
Dateianhang (verkleinert):

 Fünf Jahr Plan441 Forum012c.JPG (196.81 KByte | 16 mal heruntergeladen | 3.08 MByte Traffic)

24.01.08, 15:41:55

Jurek

geändert von: Jurek - 25.01.08, 05:59:21

Dies mit der „5“ und der „Fahne“, meinen Sie das, was ich auch hier oben bei der mittleren Briefmarke abgebildet hatte? (Manche „Oberstriche“ erscheinen am Ende quasi „abgerundet“ und etwas nach oben verzogen.., was sich auch zu wiederholen scheint)…
Bei derart Bildern (Wiedergaben)… wäre vielleicht mal gut die etwas größer (oder das betreffende DETEIL = Ausschnitt, vergrößert und deutlich) abzubilden und jeweils genauer zu beschreiben, was man meint. ;)

Ich pers. meine, dass dies nur eine eher unbedeutende „Druckzufälligkeit“ ist.
Richtige PF sollten eindeutig und mit gleichem Abbild vorkommend, bestimmbar sein.

Gruß aus Österreich!
03.02.08, 01:01:43

Lumpus2000

Hallo Jurek und Hans Liebherr,
solange ich keine Bögen zum Vergleich heranziehen kann, möchte ich mich mit Aussagen bei den Aufdrucken ein wenig "im Hintergrund" halten ;)

Ich habe eine Frage zu einem Fehler auf der Marke:

Auf der 419ND (und 440ND) gibt es folgende Auffälligkeit:


"mittlerer Querstrich des zweiten E in DRESDEN kurz
und Linie über R von ZWINGER verdickt/verstümmelt"

.......

Den verkürzten E-Strich gibt es auch zusammen mit
"Linie über R von ZWINGER unterbrochen"




Hier stellt sich jetzt die Frage, ob es sich um einen fortschreitenden Fehler handelt (also zuerst nur die Verdickung und danach Abbruch eines Teilchens von der Druckplatte) oder ob es zwei seperat zu sehende Fehler sind.
Wer kann mit Bogenmaterial weiterhelfen und ggf ein Bogenfeld bestimmen ?

Danke + Gruß
Swen
03.02.08, 11:53:45

Jurek

Bei Buchdruckmarken gibt es auch schon aus „mechanischen“-Gründen höhere Wahrscheinlichkeit von fortschreitenden Fehlern und Ausfällen (bes. auch bei filigranen Details)… = Bekannt auch aus MiNr.419+419ND+440+440ND, Feld 65, wie auch andere Abweichungen, die du in deinen Beispielen es zeigst.
Das erwähnte zweite „E“ von „DRESDEN“ besonders hier bei dieser Ausgabe, ist nach meiner Erfahrung nach „oft“ mit Ausfällen bekannt, mal bei mittleren, dann mit unteren Querstrich…, aber auch mit verbogenen Außenquerstrich-en.
Leider besitze ich auch kein Bogenmaterial, also würde mich auch hier auf vielleicht eine Antwort von einem Kenner dazu erhoffen…
Ich habe zwar meine Bündelware dazu nicht genau durchsucht, aber mir erscheint manches davon als natürliche Abnützungen, die auch durch Bdr. naturgemäß unterschiedlich ausfallen, auch allein dann, wenn der Druck und Farbauftrag unterschiedlich ist und je nach Druckintensität und Farbauftrag, schon gewisse „Ausfälle“ oder Veränderungen mit sich bringt (Beispiel: Das „Fähnchen“ auf 5 von 50 auf der MiNr.441), das ich pers. (trotz der wiederholenden Varianten) auch für eine Zufälligkeit aber keinen PF halte. …

Dennoch wird die Suche nach PF, oft bei diesen winzigen Details schon recht schwierig …
Oft ÄHNLICH ist es nicht GLEICH und ansonsten war ich nie wirklich für winzigste Details als PF zu haben…

Hier nachstehend ein ganz anders Beispiel mit der MiNr.456ND.
Und wie hierbei üblich, dazu braucht man keine Suche nach PF oder Vorkommen im Bogen…
Dateianhang (verkleinert):

 456ND.jpg (184.68 KByte | 9 mal heruntergeladen | 1.62 MByte Traffic)

03.02.08, 15:24:16

Jurek

In meiner Bogensammlung des 5-J.-P. IV, habe ich beim nachsehen zwar nix weiter in der angegebenen Richtung gefunden, als nur, dass das N von DRESDEN auf dem Feld 56 etwas kleiner erscheint als sonst…
Kann das wer auch bestätigen?
04.02.08, 09:00:24

Hans Liebherr

geändert von: Hans Liebherr - 04.02.08, 09:07:30

Hallo Lumpus2000 und Jurek,
bei meinen Bögen 3x419 1X440 habe ich folgendes gefunden, und bezeichnender Weise in unmittelbarer Nähe des Literatur bekannten Feldes 65, dieses Feld soll als Orientierung gelten. Also das Feld 64.
Die unterbrochenden Linien kommen auf allen möglichen Feldern vor.
Dateianhang (verkleinert):

 419ND Feld 64+65.jpg (136.61 KByte | 8 mal heruntergeladen | 1.07 MByte Traffic)

Dateianhang (verkleinert):

 440ND Feld 64+65.jpg (124.89 KByte | 7 mal heruntergeladen | 874.21 KByte Traffic)

04.02.08, 19:07:34

Lumpus2000

Vielen Dank :)
"Die unterbrochenen Linien kommen auf allen möglichen Feldern vor."
Kommen diese Unterbrechungen auch zusammen mit dem kurzen E-Strich vor ?

Das Feld 64 sieht, wie vermutet, für mich nach einem fortschreitenden Fehler aus.

Vielen Dank nochmal für die Bogenfeldbestimmung !!

Swen
 
 
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