Köpfe II

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01.11.07, 18:32:12

Jurek

geändert von: Jurek - 01.11.07, 18:34:12

Interessant wäre die Geschichte der Retuschen auf den Briefmarken herauszufinden. Wann gab es zuerst die eine, dann die andere und was wurde dabei jeweils verändert =(wobei in dem Fall – auch wenn sich das zigfach im Bild wiederholt, sind das keine klassischen PF… ?)…

Die Erste zeigt einen breiteren Rand der auf der nächsten weg ist, aber da ist ein weißer Strich (bei vielen Marken vorkommend), der bei der dritten dann weg ist, aber der Haarschatten geht ganz durch…

Auch der Rahmen rechts oben bei der dritten Marke, ist dem Nachbearbneiter "zum Opfer" gefallen ...
Dateianhang (verkleinert):

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03.11.07, 19:30:54

peony61

als Einzelmarke wenig aufschlussreich. Man müsste mehrere haben, um dazu weas aussagen zu können.
Retusche eher weniger, sondern normale Variabilität
04.11.07, 06:25:13

Jurek

geändert von: Jurek - 04.11.07, 06:27:05

Bei der Ersten ist die eingezeigte Breite (im Verhältnis zu der Zweiten) ganz eindeutig – wie es mir scheint, was wohl kaum durch „Zufall“ entsteht (?);
Von der Zweiten und Dritten mit und ohne dem Punkt oberhalb des Kopfes, und mit oder ohne der Haarstränenberührung nach Außen, habe ich etliche!

Nun gut…
Und was meinen Sie zu den zwei nachfolgenden Marken, derer Vorkommen gar nicht im MICHEL-Spezial unter MiNr.327 angeführt ist, aber als MiNr.212III vorkommt? -(geschweige von der Schrift "POST" ...).

(Die abgebildeten Marken sind vom BPP Paul+Mayer voll geprüft als DDR Ausgabe, aber ohne Vermerk auf ein PF).
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04.11.07, 08:44:49

peony61

Ich glaube, wir brauchen nicht darüber diskutieren, ob die Katalogisierung der Plattenfehler im Michel irgendeinen Sinn ergibt. Sie ist ohne Verstand durchgeführt.
1) Wie kann es sein, dass nicht überprüft wird, ob die bei Köpfe 1 katalogisierten PFs auch bei Köpfe 2 vorkommen? siehe fast alle Köpfe 1-PFs
2) Wie kann es sein, dass bei Köpfe1 und Köpfe2 die gleichen PFs unter verschiedenen Nummern (I, II, III etc.) aufgenommen werden (und auch hier keine Überprüfung vorgenommen wurde, ob sie in der anderen Ausgabe vorkommen). siehe 334I.

Wenn Herr Paul oder Herr Meyer diese Marken signiert, ohne dass sie vorher im Katalog stehen, ist das sicher nicht ganz im Einklang mit der Prüfordnung, weil die besagt, dass nur signiert werden darf, was im Michel steht. Ursachenforschung möchte ich an dieser Stelle aber nicht betreiben
04.11.07, 09:18:03

peony61

Zitat von Jurek:
Die Erste zeigt einen breiteren Rand der auf der nächsten weg ist, aber da ist ein weißer Strich (bei vielen Marken vorkommend), der bei der dritten dann weg ist, aber der Haarschatten geht ganz durch…
...


Ich habe die Merkmale mal auf einem Bogen überprüft. Von Retusche kann hier nicht die Regel sein, sondern von variablen Merkmalen.
Bei der Haarlinie gibt es mindestens drei Typen:
a) keine Berührung, mehr oder weniger rundes Ende
b) punktförmige Berührung
c) fetter Übergang
diese 3 Typen gehen ineinander über und sind über den ganzen Bogen unregelmäßig verteilt. Bei den Köpfen sind solche Variablen die Regel.
04.11.07, 11:13:02

Jurek

In Klammer habe ich in meinem vorigen Posting geschrieben:
Die abgebildeten Marken sind vom BPP Paul+Mayer voll geprüft als DDR Ausgabe, aber ohne Vermerk auf ein PF.“ =(Nachträgliche Unterstreichung und Fettdruck).

Sie schreiben dazu:
Zitat:
Wenn Herr Paul oder Herr Meyer diese Marken signiert, ohne dass sie vorher im Katalog stehen, ist das sicher nicht ganz im Einklang mit der Prüfordnung, weil die besagt, dass nur signiert werden darf, was im Michel steht. Ursachenforschung möchte ich an dieser Stelle aber nicht betreiben

Ich nehme es an, dass es sich hier um ein Missverständnis handelt (denn die Prüfer haben es eben NICHT etwas anders signiert, wie nach den Angaben in MICHEL … (?)
ICH habe das nur von 212 auf 327 übertragen und GEFRAGT, wie man soll dann dazu stehen, ohne dem Vermerk im MICHEL (da JA, dort NEIN)…

Aber ich bin auch Ihrer Meinung, dass zwischen „Köpfe I“ und „Köpfe II“ sollte eine bessere PF-Aufteilung geben, da sie ja m.W. mit gleichen Druckstöcken erzeugt wurden (wenn auch z.T. reparierten = um was es mir hier zum Thema „Retuschen“, also bewusst erzeugten Reparaturen am Bild abgenützter Wertstempel [also keine Plattenfehler in eigentlichen Sinn] geht).

Weiter schreiben Sie:
Zitat:
Ich habe die Merkmale mal auf einem Bogen überprüft. Von Retusche kann hier nicht die Regel sein, sondern von variablen Merkmalen.
=(Unterstreichung von mir).
Nun, wie Sie ja selber S.g. richtig geschrieben haben, kann man mit EINER Marke nicht von regelmäßigen Veränderungen ausgehen, sondern eher von Zufällen, bzw. „variablen Merkmalen“. Zur Unterscheidung von „Zufällen“, bzw. „variablen Merkmalen“ braucht man mehrere Marken…
Auf einem ganzen Bogen, kann man m.E. nicht generell das Vorkommen gewisse Retuschen feststellen, wenn es ja nur eine (naturgemäß) Teilauflage betrifft.
Auf einem ganzen Bogen kann man schon auch das Feld bestimmen, wo das gefundene PF oder eben die Retusche vorkommt, aber generell eignet sich sonst EIN Bogen (so wenig wie eine Briefmarke) m.E. kaum zu beurteilen der Retuschen. Dazu müsste man rel. viele Bögen aus verschiedener Zeiten der Auflagen haben… = wie ich meine. ;)
Sei es, dass man wirklich unterscheiden kann (wobei der Farbauftrag auf einem Bogen sollte rel. gleich ausgeführt sein), was zu den bewusst zugefügten Retuschen und was zur rein zufälligen, ja variablen Merkmalen gehört. Aber dazu würden sich die Vergleiche anderer Bögen lohnen – oder? ;)

Zu der Haarlinie schreiben Sie:
Zitat:
Bei der Haarlinie gibt es mindestens drei Typen:
a) keine Berührung, mehr oder weniger rundes Ende
b) punktförmige Berührung
c) fetter Übergang
diese 3 Typen gehen ineinander über und sind über den ganzen Bogen unregelmäßig verteilt. Bei den Köpfen sind solche Variablen die Regel.

Interessant wäre es, diesen Bogen mal zu sehen…
Ich würde mich freuen (da ich nur Einzelmarken aber keine [nicht einen] ganze Bögen habe), wenn Sie Teile von dem Bogen scannen und hier reinstellen könnten, um das zu dokumentieren. (?)
Wenn möglich und gewollt, dann bedanke ich mich herzlich dafür! ;)

Grüße!
04.11.07, 12:30:05

peony61

in einem anderen Thread habe ich angeboten, meine Scans und die daraus erstellte Datenbank auf DVD weiterzugeben. Ein Kauf ist nicht möglich. Ich möchte als Bezahlung 10 Scans von Köpfe-Bögen haben. 600 dpi Auflösung, unkpomrimiert, möglichst als 100% JPEG oder PSD oder TIFF etc. Natürlich möglichst unterschiedliche.
04.11.07, 15:12:26

Jurek

Nur wer hat schon 10 Scanns von (10 versch.) Köpfe-Bögen!? -(noch dazu von „Köpfe II“!) :o

Arm sind dran die so was als Bögenscanns nicht anzubieten haben, und denen die vorhandene Infos damit nicht zugänglich gemacht wird, die ja schon (vor)liegt … :(

Philatelie wird wohl eines Tages aussterben! ... :shock:
04.11.07, 16:13:52

peony61

es geht nicht um I oder II, sondern generell um verschiedene. Und wer Interesse hat, findet schon jemand mit Bögen.

Soll nur ein Anreiz sein zum suchen. Ich habe meine Bögen auch nicht von meinem Großvater geerbt.
04.11.07, 16:22:12

Jurek

Zitat:
Und wer Interesse hat, findet schon jemand mit Bögen.

Dann viel Erfolg wünsche ich beim suchen dieses „jemand mit Bögen“ ;)
 
 
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