Stichtiefdruck????

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15.05.11, 23:44:10

Reintjedevos

Die mittelgrosse Briefmarken und die kleine dieser Serie sind in Stichtiefdruck gedruckt worden.

Aber wie ist die Untergrund gedruckt???

Gibt es eine Untergrund? Eine ganz banale Frage!?

Wenn beim Rotationsdruck schlecht gerakelt wird kann die Farbe auch seine "Untergrund" bilden... Aber nie so prezise wie hier!
16.05.11, 10:13:27

Jurek

Gab es auch Mittelgroße Briefmarken in dieser Dauerserie?
Auch wenn ich das nicht so sammle (und deswegen kenne mich da nicht so genau damit aus), aber bis jetzt habe ich gedacht, dass es davon nur große und kleine Ausgaben gab, also nur 2 Formate.

Soweit ich das bis jetzt mitgekriegt habe, gab es davon eine Reihe Briefmarken in Stichtiefdruck und andere in Rakeltiefdruck. Aber alles beide auf einer? Oder habe ich da was falsch verstanden?
Oder meinen Sie die manches Mal schlecht ausgeführte (öfter auch bei 20Pfg-Markenrand erkennbar) Hintergrundfarbtönung, die an den Rändern gar Schlieren verursachen?

Haben Sie Bilder zu dem, was Sie meinen? =(Bilder sagen mehr als 1000 Worte ;) ).

Sammlergruß!


Hier mein Beispiel an der 1M-Ausgabe
Groß und Klein komplett in Stichtiefdruck und Klein in Rakeltiefdruck:
Dateianhang (verkleinert):

 1M.jpg (131.65 KByte | 2 mal heruntergeladen | 263.3 KByte Traffic)

16.05.11, 11:24:00

Reintjedevos

Jurek,

Zitat:

Gab es auch Mittelgroße Briefmarken in dieser Dauerserie?


Du hast recht, aber im ganze System der Formaten war diese nur mittelgross ;)

Ich werde das in eine separate Thread erlautern!

Gruss, Rein
16.05.11, 20:55:55

Reintjedevos

Die "mittelgrosse" Marken in Stichtiefdruck mit eine Untergrund in Buchdruck [!?]...

Auch mit Kammzähnung und nicht mit Bogenzähnung!



17.05.11, 08:55:55

Jurek

Wenn es hier die Untergrundfärbung gemeint ist, die man auch am Bogenrad sieht, dann wird diese m. E. ganz gewiss nicht im Buchdruck, sondern - was wahrscheinlicher ist - in Offsetdruckverfahren hergestellt.

Gibt es sachbezogene Einwände dazu?

Philatelistische Grüße! ;)
17.05.11, 09:42:16

Reintjedevos

Zitat von Jurek:
Wenn es hier die Untergrundfärbung gemeint ist, die man auch am Bogenrad sieht, dann wird diese m. E. ganz gewiss nicht im Buchdruck, sondern - was wahrscheinlicher ist - in Offsetdruckverfahren hergestellt.

Gibt es sachbezogene Einwände dazu?

Philatelistische Grüße! ;)


Jurek,

damals gab es (fast) keine Rotationsdruckmaschinen mit kombinierte Offset-druck un Stichtiefdruck! Aber, es wäre möglich!

Wer weiss bescheid???

Gruss, Rein
17.05.11, 20:10:33

Jurek

Zitat:
damals gab es (fast) keine Rotationsdruckmaschinen mit kombinierte Offset-druck un Stichtiefdruck! Aber, es wäre möglich!

Wer sagt das, dass das alles unter einem Arbeitsschritt gelaufen ist? …

An was unterscheidet man Buchdruck vom Offsetdruck?

(Leider fehlt mir momentan besseres Material dazu…)
Dateianhang (verkleinert):

 Probe.jpg (98.38 KByte | 5 mal heruntergeladen | 491.92 KByte Traffic)

17.05.11, 22:41:29

Reintjedevos

Zitat von Jurek:
Zitat:
damals gab es (fast) keine Rotationsdruckmaschinen mit kombinierte Offset-druck un Stichtiefdruck! Aber, es wäre möglich!

Wer sagt das, dass das alles unter einem Arbeitsschritt gelaufen ist? …

An was unterscheidet man Buchdruck vom Offsetdruck?

(Leider fehlt mir momentan besseres Material dazu…)


Jurek,

beim Offsetdruck ist die Oberfläche gleichmässig bedruckt wenn es kein Raster geben sollte; hier zeigst Du eher miserabele Buchdruck in eine ganz dünne Schichte!

Mehrere Arbeitsschritte aus Effizienz nicht plausibel! Erst Buchdruck dann Stichtiefdruck! Ich habe schon gesagt dass die Schweizerische WIFAG 3 Methoden kombinieren kann! In Polen schon Stichtiefdruck + Buchdruck + Rakeltiefdruck!!!!

Gruss, Rein
18.05.11, 18:47:28

Jurek

Ich denke (wissen tue ich es natürlich nicht), dass hierbei sich eher um Offsetdruck handelt, der nur rein zur Einfärbung der Bögen diente, nicht zum speziellen Druck.
Dünn und wässrig, ergeben sich solche Schlierartige Muster und unregelmäßige Punkte.

Interessant bei diesen Ausgaben ist, dass nicht der gesamte Bogen eingefärbt wurde, sondern nur ein Bereich davon, während am Rand auch gradlinig sonst noch unbedrucktes weißes Bogen zu sehen ist.
Und genau diese Trennlinie ist m. E. wichtig, um zu erkennen, ob sich dabei um ein Buchdruck handelt oder nicht. Denn bei einem Flachdruck (wie Odr.), gibt es da naturgemäß keine „Reliefübergänge“, während bei einem Hochdruck (wie Bdr.), da müsste man eine Einquetschung sehen.
Aber da sieht man absolut keine „Stufe“. (Zumindest ich sehe keine, und Sie? – was ja für Buchdruck m. E. die natürliche Folge wäre).

Gruß!
15.06.11, 12:01:33

Reintjedevos

Zitat von deswu:
Rollenrotationsdruck - Bogendruck(Flachformendruck) bei WU

Nur die 10Pf. Type I3 wurde in beiden Drucktechniken hergestellt, wie die Recherche im Bogenarchiv ergab.
Neben den markanten Unterschieden der Bildhöhe bestehen Unterschiede in der Zeichnung und den Feldmerkmalen.

Bildhöhenunterschiede bestehen auch bei Marken des Rollenrotationsdruckes (gedruckt vom Goebel-Buchdruckautomaten mit Stichtiefdruckaufsatz).

......................

gruss deswu


Das heisst dass eine Goebel-maschine für Buchdruck auch Stichtiefdruck drucken kann... Aber umgekehrt??? Stichtiefdruck mit Buchdruck für den Untergrund??

Ich halte es für Buchdruck mit die sehr viele lose Farb-Punkte und nicht eine desaströse Rakelung...

Und dazu gab es noch eine zweite Goebel für Stichtiefdruck mit Rakeltiefdruck???

Wer weiss Bescheid???

cdn.
 
 
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