Farbbetrachtung und Einstellungen am PC

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10.01.09, 10:31:36

Jurek

Ich verwende mehr und mehr den Computer (Laptop) für die Briefmarkenbetrachtungen allgemein, und -Farbvergleiche im speziellen.

Zum richtigen Einstellen der Farbwiedergabe am Monitor und in Verbindung dessen mit möglichst einem Farbgetreuen Ausdruck (z.B. für Präsentationen, Ausstellungen oder auch für Eigenbedarf.), eignet sich m.E. Diese Webseite mit Erläuterungen wohl am besten.
Dazu gibt es zwei Unterschiedlichgestaltete Testbilder. Das eine wird nur für den Monitoreinstellung verwendet, das andere nur für den Ausdruck, um den Drucker richtig dem Monitorbild anzupassen.

Wenn wer auch versucht Farben der Briefmarken am Monitor miteinander zu vergleichen (nicht nur optisch sondern auch mit Zuhilfenahme mancher Tools eines guten Graphikprogramms), dann sollte dieser auch richtig eingestellt sein. Wie was genauer eingestellt werden soll, möge der Leser aus der entspr. PDF-Datei bitte selber entnehmen.
Dateianhang (verkleinert):

 KONTRASTBILD.jpg (30.78 KByte | 7 mal heruntergeladen | 215.46 KByte Traffic)

Dateianhang (verkleinert):

 TESTBILD.jpg (199.21 KByte | 7 mal heruntergeladen | 1.36 MByte Traffic)

12.08.11, 19:00:17

Jurek

Sonderbar finde ich es immer noch, dass scheinbar manche Auktionshäuser trotz allem, Sachen anbieten, die „abgeschafft“ wurden >>> siehe HIER.

Kann mir bitte jemand erklären, um welche „Streitigkeiten“ sich bei dieser Ausgabe handeln soll – bei Prüfern, die nur mit Augen prüfen?
23.10.12, 06:57:38

Jurek


Mich würde es interessieren, ob dieser Spektralphotometer um 100 Euro, das richtige für die Briefmarkenfarbvermessung wäre?
23.10.12, 19:19:09

Jurek

Auf einmal (?), nachdem ich Werbung (hier und wo anders) dafür gemacht habe, tut sich da was… ;)
Bin gespannt, wie hoch der Preis dann steigt…
Derart neue Geräte sind schon auch über 1000 oder gar über 2000 Euro wert (oft zahlt man auch für Namen)…
Nur ein Densitometer bekommt man neu schon auch für 500 Euro. Aber das hat m.W. andere Technik über Filter und ist nicht das ganz richtige, was die Spektralphotometer leisten (siehe untere Beschreibung)… (Bitte korrigiert mich aber, wenn falsch!).
Gebraucht (so aus meiner Beobachtung), je nachdem, wird so ein Gerät wie bei Briefmarken gehandelt: ca. 10-50%.

Ist das also das richtige für Briefmarkenfarbvermessung, wie ich es also solches annehme?

Aber um das (ev. für spätere Diskussion) zu dokumentieren (bevor das bei eBay nicht mehr erreichbar ist), zumal mir (und bestimmt hier nicht nur mir) das Thema FARBEN und möglichst objektive Zuordnung derer von Bedeutung sind, möchte ich hier festhalten, dass dieses nachfolgende Gerät zuerst für 99 Euro eingestellt wurde.

Der Verkäufer hat dazu geschrieben:

Ich versteigere ein Spektralphotometer der Marke „GRETAG bzw. GRETAGMACBETH“

Die Typenbezeichung ist SpectroEye.

Das Messgerät ist gebraucht, aber in einem sehr guten Zustand; klar - es hat einige Gebrauchspuren, aber keine direkten Schäden.


Eigenschaften:

- es funktioniert problemlos
- es gibt ein funktionierendes Ladegerät dazu
- es liegt eine Bedienungsanleitung bei

Farbmessung:

- CIELAB mit CIE L*a*b*
- CIE L*C*h (a*b*) und deltaE CIELAB
- deltaE*94, deltaE*2000, deltaE CMC, deltaE FMCII
- Best Match
- Pantone

Densitometrie:

- Dichtemessung
- Alle Dichten
- Zunahme
- Flächendeckung
- Druckkontrast
- Farbannahme
- Druckkennlinie
Dateianhang (verkleinert):

 Spektralfotometer - Densitometer.jpg (46.94 KByte | 0 mal heruntergeladen | 0 Byte Traffic)

29.10.12, 20:30:37

Jurek

Dieser Farbmessgerät ist dann doch für 516,00 Euro weggegangen…

Ein anderes Spektralfotometer ist für 500 Euro gekauft worden.
Dateianhang (verkleinert):

 TECHKON.jpg (33.8 KByte | 0 mal heruntergeladen | 0 Byte Traffic)

07.04.14, 10:05:47

Jurek

geändert von: Jurek - 07.04.14, 10:08:56

Da ich mich besonders für FARBEN interessiere, ist der neue Beitrag darüber im CJ66 von W. Podien natürlich für mich ganz besonders interessant. Danke auch dafür! :)
Aber ich habe ein Verständnisproblem mit der Aussage:
Jeder Gegenstand wirft in Abhängigkeit von der Wellenlänge einen bestimmten Teil des eingestrahlten Lichtes wieder zurück. Je nachdem, bei welcher Wellenlänge der Gegenstand mehr Licht zurückwirft, erscheint der Gegenstand blau, grün oder rot bzw. in einer Mischfarbe aus den drei genannten Grundfarben.
u n d
Je nachdem, bei welcher Wellenlänge der Gegenstand mehr Licht zurückwirft, erscheint der Gegenstand blau, grün oder rot bzw. in einer Mischfarbe aus den drei genannten Grundfarben. Wie viel Prozent des einstrahlenden Lichtes ein Gegenstand (in Abhängigkeit von der Wellenlänge) zurückwirft, kann man messen. Das entsprechende Messgerät heißt Spektrometer.

Wie ist diese Aussage zu verstehen? Denn so wie hier vorgestellt wurde, geht es wohl rein um das Licht selber und nicht um die dann später angesprochenen Rezeptoren in menschlichen Augen.
Faktisch ist, dass (als Beispiel) beim Licht der Sonne, wird der gesamte Spektralbereich des Lichtes (für uns ist das der [unterschiedlich] sichtbare Bereich von ca. 380-780nm) aufgestrahlt. Die Summe dieser ganzen ca. 400 versch. sichtbaren Wellenlängen, ergibt als ganze EINE Mischfarbe. Da gibt es kein Rot, Grün, Blau als Grundfarben und die Mischfarben dazwischen. Denn das ganze Spektrum ist EINE Mischfarbe = Weiß.
Es gibt genauso (z.B.) auch „gelbe“-Laser, die eine monochromatische Wellenlänge ausstrahlen…

Bei vorgestellten elektronischen Vermessung der Farben mit dem Spektrometer, werden genauso gleichermaßen ALLE Bereiche des sichtbaren Spektrums vermessen, wo die genannten drei Farben nur 3 von vielen gleichrangingen Bereichen sind, wobei Rot, Grün, Blau beschränkt sich nicht bloß auf je eine Wellenlänge…
 
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